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Bei -0,57°Celsius gefriert das Blut. So flüssig sind wir gar nicht, sagt Ira Demina. Mit dieser kaltblütigen These ist sie eine von vielen Hamburger Choreografinnen, die den Zustand des Denkens über den Körper formulieren. Wer in Hamburg überhaupt wie was tanzt, war immer schon ein Geheimnis, das Angela Guerreiro nun zum sechsten Mal auf der Präsentationsplattform für den Hamburger Tanz lüftet, um eine so unmittelbare Zustandsbeschreibung zum Denken und Fühlen zu erhalten, wie ihn kein Essayband enthalten kann.

Von Fragen zur Öffentlichkeit von Raum bis zum Körper als Schutzraum des Selbst ranken die Performances im Hamburger Sprechwerk vom 13. bis 23. Juli.
hamburgersprechwerk.de

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Tanz Juli 2011
Rubrik: kalender: highlights, Seite 31
von

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