Giora Manor ist tot

Und unser langjähriger Mitarbeiter Giora Manor ist tot

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Zum Jahreswechsel schickte Giora Manor eine Foto-Postkarte, auf die er mit silbernem Stift «Happy New Year!» geschrieben hatte. Auf der Rückseite war voller Stolz notiert: «Dieses Bild wurde von meiner Veranda aufgenommen – also ist im Vordergrund ‹mein Garten› zu sehen.» Erst unlängst war er innerhalb seines Kibbutz Mishmar Ha’emek in ein bequemeres Apartment umgezogen. Jahrgang 1926, spürte er durchaus die Beschwerden des Alters. Aber er hatte noch so viel vor; zum Bournonville-Festival in Kopenhagen Anfang Juni wollte er unbedingt.

  Ich wusste, dass seine ganze Familie in deutschen Konzentrationslagern umgebracht worden ist, so habe ich ihn zunächst behandelt wie ein rohes Ei. Aber er wollte das nicht. Mit der deutschen Schuld am Holocaust und an Millionen toten Juden ging er unbefangen um. Später erzählte er gern und mit Ironie von seiner Familie: von seinem reichen, kommunistischen Vater in der armen Tschechoslowakei. Aber das war Vergangenheit; er schaute in die Zukunft.
Giora reiste gern, nach Europa wie in China, und lud genauso gern ein, zum Tanzfest von Karmiel in der Wüste. Er fuhr dorthin mit einem uralten japanischen Minivan des Kibbutz, voller Stolz auf das Land, in ...

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Tanz Mai 2005
Rubrik: Magazin, Seite 18
von Jochen Schmidt

Vergriffen
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Re: Vorschau 03/05 Der Buchstabe M macht’s: Nicht Mylla ist die Zwillingsschwester von Mats Ek, sondern Marlin. Mylla, Niklas Eks Tochter, arbeitet als Bühnenbildnerin, Marlin ist in Schweden eine namhafte Schauspielerin.

 

To hell with opression

This is a full-length ballet on the life of ­Pyotr Tchaikovsky set to the composer’s own music. What makes a biographical work interesting is not just “the truth” but an interesting take on the person concerned. “RE:Tjajkovskij” provides this by contradicting the popular myth and portraying the composer as a successful dissident.
The first of the ballet’s two acts...