Getanzte Weltverbesserung
Gob Squad sind unsterblich. Zum Festival Impulse in Köln, danach zum Festival SpielArt in München treiben sie ihr Unwesen mit ihrem radikalen Humor, den alle lieben, die sich ein entspanntes Verhältnis zur Bühne wünschen. In Köln retten sie mal wieder die Welt. In «Saving the World» fragen Gob Squad Passanten nach ihren Rettungsrezepten, die live in den Kölnischen Kunstverein übertragen werden, wo das Publikum entspanntes Gelächter anstimmt.
Tanz? Wo Martin Clausen in der Nähe ist, riecht es nach Körperwitz, der den alten Kämpen Johanna Freiberg, Sean Partten, Berit Stumpf u. a.
in nichts nachsteht – auch nicht in München, wo sie Andy Warhols Film «Kitchen» von 1965 nachspielen, als alles begann: Feminismus, Schwulenbewegung, Rock ’n’ Roll, Sex. Gob Squads Live-Remake des Films ist nicht so einfach: öffentlich zu schlafen – was ohne Drogen nicht so einfach ist –, das neue Kultgetränk «Taffee» zu kreieren und Tanzexzesse zu rekonstruieren.
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