Gefühle im HAU
Die mittlerweile 7. Ausgabe der HAU-eigenen Plattform für zeitgenössischen Tanz «Context» widmet ihr Programm dem scheinbaren Überangebot an Gefühlsduselei im Zeitgeist. Dabei ist den Programmatoren noch unklar, ob Emotionen gerade Konjunktur haben oder sie vielmehr durch ihre ständige Beschwörung zunehmend tabuisiert werden.
Geladen sind Simone Aughterlony und Isabelle Schad mit ihrer neuen Traumstudie «Sweet Dreams are Made», Mette Ingvartsens «Evaporated Landscapes», wo statt Menschen nur flüchtige Materie auf die Bühne kommt, Hiroaki Umeda steuert eine performative Lichtinstallation bei, die transsexuelle Schauspielerin Vanessa Van Durme den Monolog «Look Mummy, I’m Dancing» und Wim Vandekeybus seine neue Produktion «nieuw Zwart».
Abgerundet wird das Festival mit «popmusikalischer Praxis und kulturtheoretischer Reflexion», wie man es von den HAU-Events erwartet.
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