Gala
Oleksi Bessmertnis «Tanzolymp» – ein Mix aus Festival und Wettbewerb – ist eine Institution, weit über Berlin hinaus. Im Lauf der bislang 23 Ausgaben waren Tausende von Nachwuchstalenten aus 60 Ländern zu Gast an der Spree, jeweils von hochkarätigen Jurys begutachtet und ausgezeichnet. Die Ausgabe 2026 endete Mitte Februar mit einer Gala im Fontane-Haus des Märkischen Viertels: ein Kulturzentrum im tourismusunverdächtigen Norden der Stadt mit großer Bühne. Ein feiner Schauplatz für das finale Showing.
Unten saßen die Gäste samt Jury, die auch in diesem Jahrgang mit Exzellenzen wie Nina Ananiashvili (Staatsballett Georgien), Victoria Ananyan (Les Ballets de Monte Carlo) oder Kevin Durwael (Royal Ballet School Antwerp) aufwarten konnte. Auf der Bühne trat die ganze Bandbreite des internationalen Nachwuchses in Erscheinung, wobei auch hier – wie schon beim «Prix de Lausanne» (tanz 3/26) – die Stärke der Kandidat*innen aus dem asiatischen Raum ins Auge fiel.
Am meisten Eindruck machte indes ein junger Mann, der auf der Staatlichen Ballettschule Berlin noch in der Ausbildung steckt und bei der Ausscheidung in Sachen bestes zeitgenössisches Solo den ersten Platz in seiner Altersklasse ...
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Tanz April 2026
Rubrik: Praxis, Seite 74
von Dorion Weickmann
CD des Monats
Strawinskys Musen
Es mögen imaginäre Tänzerinnen und Sängerinnen gewesen sein, die Igor Strawinsky zu seinem Basler «Concerto in D» inspiriert haben. Seine Musik interpretiert haben aber zumeist Männer – etwa Jerome Robbins mit «The Cage». Die Camerata Salzburg wird den Titel ihrer jüngsten CD ohnehin eher eines anderen Werkes wegen gewählt haben –...
Es ist eine ganz und gar unwahrscheinliche Geschichte. In Berlin wurde, mitten im Trubel von immer weiter aufklaffenden Finanzlücken und dramatischen Streichungen, eine neue Kulturinstitution gegründet. Eine Einrichtung für den Tanz, wie es sie in Europa bislang überhaupt noch nicht gibt. Ein Tanzhaus für Kinder und Jugendliche – das Junge Tanzhaus Berlin in der...
Der «Dr.-Wilhelm-Oberdörffer-Preis», verliehen von der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper und dotiert mit jeweils 8000 Euro, geht dieses Jahr unter anderem auch an Mitglieder des Hamburg Ballett: an die Solistinnen Olivia Betteridge und Charlotte Larzelere.
Den «Theaterpreis Berlin 2026» erhalten Lina Majdalanie und Rabih Mroué.
Alessandra Ferri,...
