Eva Cerná
Sie lächelt. Evas Lächeln ist unnachahmlich, so groß, ihre Verbindung zur Welt, eine Linie im Bogen, und ein Blick, der immer auch ein bisschen für sich behält. Doch ihr Tanz führt diese Linie fort, ihre Arme greifen in den Raum, die Schwünge, der gestreckte Körper. Eine seidenfeine Zähigkeit, mit der sich der Mensch gegen Bodenschwere und Luftleichtigkeit behauptet. Evas Lächeln kennt die Überwindung, vielleicht leuchtet sie deshalb.
So hat sich die Jugendliche das Tanzen erkämpft und so sagte die Erwachsene, als vor einigen Jahren das Thema Umschulung anstand: «Ich will aber tanzen.» Tat es und lernte Fotografieren.
Ihre Heimat ist Prag, wo sie 1962 geboren wurde. Sie war bei Laterna Magica engagiert, nach der Wende holte Landsmann Pavel Mikulástik sie und ihren Lebens- und Tanzpartner Karel Vanek nach Freiburg zu seinem Choreographischen Theater. Sie zogen mit ihm um nach Bonn. Das Paar machte dort weiterhin und dann auch regelmäßig eigene Stücke, mit denen es oft in Prag gastierte. Ich mochte die Melancholie und die surreale Farbe in ihren Arbeiten, den leisen Humor; sie waren sanft zu ihrem Publikum, nie cool von oben he-rab. Eva schrieb ein Gedicht über eine Rasierklinge; ...
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Wie hat das mit dem Tanz bei Ihnen angefangen? Ich war noch sehr, sehr klein … In unserer Nachbarschaft lebte eine Tanzlehrerin, und ich hab da immer gesessen und zugeguckt. Ich war vielleicht eineinhalb Jahre alt, da hat sie mir die ersten Bewegungen singend auf ihrem Esstisch beigebracht. Und weil sie gesehen hat, wie ich total begeistert mitgetanzt und -gesungen...
I have a simple working hypothesis: Promoting young work is good. It is less simple, though, to define what actually constitutes young work. Within the Anticorpi XL Network (an Italian network created by organisers of eight Italian regions to support young independent dance and performance artists) we consider “young” all those who have been choreographing for less...
Eusebio González-Reyes wurde im südspanischen Badajoz geboren. Er ist in Madrid aufgewachsen, hat dort Flamenco studiert, geprägt vor allem durch seinen Lehrer Rafael Cruz aus Sevilla. Bereits mit 19 führten ihn Tourneen nach Algerien, Frankreich und Italien. González-Reyes ist in vielen Ländern Europas, Amerikas und Asiens aufgetreten. Private Gründe führten ihn...
