Editorial tanz 3/26

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Ballartist*innen und Ballettartist*innen laufen in den allermeisten Ländern Europas unter vollkommen verschiedenen Vorzeichen auf: In Großbritannien ist Harry Kane eine Berühmtheit auf dem grünen Rasen, jenseits des Ärmelkanals erfreut sich Antoine Griezman großer Popularität, an die neunzig Prozent der Deutschen kennen den Fußballprofi Thomas Müller, immerhin noch die Hälfte kann mit dem Namen Joshua Kimmich etwas anfangen.

Aber Friedemann Vogel, Edvin Revazov oder Osiel Gouneo? Innerhalb der Bubble werden alle drei als Stars ihrer Ballettcompagnien – in Stuttgart, Hamburg, München – gefeiert. Dass sich Leute regelrecht darum streiten, wer der Beste ist? Hat man eigentlich nicht erlebt. Gutes Zeichen?

In Frankreich jedenfalls scheinen die Dinge anders zu laufen. Im vorigen Heft (tanz 2/26) hatten wir ein Porträt des ersten Schwarzen Danseur étoile der Pariser Oper, Guillaume Diop, der binnen Kurzem eine erstaunliche Karriere hingelegt hat und nicht umsonst von Generaldirektor Alexander Neef auf Anregung des Ballettchefs José Martinez in den höchsten Rang des Ensembles befördert wurde. Den Beitrag haben wir wie immer auf Facebook und Insta geteasert – mit erstaunlichem Echo: Es ...

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Tanz März 2026
Rubrik: Editorial, Seite 1
von Falk Schreiber, Dorion Weickmann

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