Die Tänzerin: Bridget Breiner
Bridget Breiner, Sie sind in Columbus, Ohio, aufgewachsen, haben an der BalletMet Dance Academy Ihrer Heimatstadt von 1985 bis 1991 Ihre Ausbildung erhalten und wurden, nach einem weiteren Jahr an der Heinz-Bosl-Stiftung München, Mitglied des Bayerischen Staatsballetts, wo Sie vermutlich zum ersten Mal mit Choreografen in Berührung gekommen sind. Nein, bereits als Schülerin in Amerika . Ich war fünfzehn oder sechzehn und die Schule relativ klein. Aber es gab eine Gruppe von zwölf durchaus talentierten Mädchen, die mit der lokalen Ballettkompanie zusammenarbeiteten.
Einer der Lehrer, der dort für uns gearbeitet hat, war Dale Brannon, an den sich vielleicht noch mancher in Stuttgart erinnert. Er erarbeitete mit uns ein Stück, vergleichbar dem «Rattenfänger von Hameln». Es handelte von einem gelähmten Jungen, der durch diesen Flötenspieler wieder das Laufen lernte. Diesen Jungen, in meinem Falle ein Mädchen, verkörperte ich, und ich tanzte mit Brannon einen Pas de deux, den seine Frau für uns kreierte. Ich besaß noch keine große Selbstsicherheit und fühlte mich einfach schlecht. Doch abends, wenn alle weg waren, haben mir die beiden die Welt des Tanzes eröffnet. Sie zeigten mir Videos ...
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Mit irgendetwas muss jeder Choreograf beginnen. Bei Ihnen, so ist zu vermuten, steht am Anfang die Musik. Die Frage liegt auf der Hand: Nach welchen Kriterien wählen Sie sie eigentlich aus? Oft richtet sich die Wahl der Musik nach den Gästen, die für ein Programm eingeladen sind. Ihre Stücke werden fixiert, bevor man mit der eigenen Arbeit beginnt und sich fragt,...
Trisha Brown,
you’ve just presented a choreography for dancers and Japanese robots at Montpellier Danse, and I was surprised when you suddenly appeared on stage in the last part of “I Love my Robots.” You didn’t tell anyone you were going to do it. I’m a little surprised, too. You know, my partners in the production tricked me! They asked me to stand on the stage...
There is genius at play in Édouard Lock’s new ballet, “Amjad.” As a product of his evolving exploration of pointe work – it’s been four years since the choreographer first brought his last creation, “Amélia,” to a Montreal stage – the new ballet has nothing to do with copycat imitation. Instead, Lock invests heavily in ironic juxtapositions of Romantic era...
