Die Premieren

Daniela Kurz und Nick Hobbes

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Daniela Kurz lässt sich auf keinen Kompromiss ein. Am Ende ihrer zehnten Spielzeit am Staatstheater Nürnberg macht sie Schluss mit dem Tanztheater – am 17. Mai unter dem Titel «Nächster Halt: Freiheit», eine Recherche, die sich mit der politischen Dimension der Kunst auseinandersetzt. Schon im Vorfeld waren die Bürger der Stadt gefragt.

Während des Arbeitsprozesses inspirierten Daniela Kurz immer wieder Statements von Tom Buhrow, Richard von Weizsäcker, Roger Willemsen und die der fünf Träger des Nürnberger Menschenrechtspreises, die ihre persönliche Sicht auf «Freiheit» beigesteuert haben. Frank Albert, langjähriger Mitarbeiter von Daniela Kurz, entwirft den Rahmen. Anno Kesting und Udo Moll haben die Musik entwickelt, die sie auch live interpretieren.

 

Nick Hobbs war sieben Jahre lang einer der maßgeblichen Tänzer bei Martin Schläpfer im ballettmainz: Das prägt. Sein ehemaliger Chef hat ihn in der vergangenen Spielzeit zum choreographer in residence erklärt. Hobbs ist durchaus am Vorbild orientiert, aber eigen genug, um neben ihm am selben Abend zu bestehen. Beim Programm XXVII am 16. Mai muss  er das «Kammerballett» von Hans van Manen und «SH-Boom!» von Lightfoot Léon (bei der ...

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Tanz Mai 2008
Rubrik: Der Kalender, Seite 40
von Sofie Goblirsch

Vergriffen
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