Die Lehrerin: Shonach Mirk
Sie sind Amerikanerin, Lehrerin für Spiraldynamik und wurden bekannt als Tänzerin bei Maurice Béjart – ein bewegtes Leben.
Ja, ich bin in Westport, Connecticut geboren und dort aufgewachsen, bis ich 14 Jahre alt war. Danach sind meine Eltern nach London umgezogen. Wir waren zwei Jahre da, von dort ging ich nach Brüssel.
Wo leben Sie heute?
Hier in der Schweiz in Horgen, etwa 20 Kilometer von Zürich entfernt. Ich habe dort eine eigene Ballettschule.
Wie kamen Sie zum Tanz?
Ich habe mit Ballett angefangen, weil ich als Kind die physische Herausforderung liebte und das Ballett als «challenge» entdeckte. Das rosa Tutu habe ich dagegen nicht sehr gern gehabt.
In welchen Kompanien haben Sie getanzt?
Ich war 15 Jahre Erste Solis-tin beim Béjart Ballet, ging dann zum Ballett des Zürcher Opernhauses, als dessen Ballettdirektor noch Uwe Scholz war. Als Gasttänzerin habe ich auch für John Neumeier und für Robert North beim Ballett des Turiner Theaters getanzt.
Welche Choreografen haben Sie während Ihrer aktiven Laufbahn beeinflusst?
Sicher hatte Maurice Béjart einen riesigen Einfluss auf mein Leben, durch seinen Bewegungsstil und seine Intelligenz. Er war sehr an Philosophie und Kulturgeschichte ...
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Tanz Juli 2014
Rubrik: praxis, Seite 74
von Interview: Martina Wohlthat
Sample number one. Four break-dancers nag on a female dancer, small and frightened, determined to walk unharmed through a long initiatory journey. Between dizzying jumps and silent soft landings, under beams of light and rains of sound effects, a pure choreography of jazz, contemporary and break dance – raving, muscular and extraordinary sharp – puts together...
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jiŘí kylián
steht in einem Ballettsaal des Prager Konservatoriums und erinnert sich, wie es war, als er 1962 hierher kam, um sein Tanzstudium aufzunehmen. Draußen rauscht der Verkehr, drinnen steht ein Mann, versunken ins Gestern und zugleich bereit, seine Gedanken zu teilen. Mit dem Regisseur Don Kent und dem Fernsehpublikum, das «Jiří Kylián:...
32 Retro-Projekte werden derzeit mit Hilfe des Tanzfonds Erbe finanziert. Während die einen auf längst von der Tanzgeschichte nobilitierte Kult-Choreografen setzen, etwa Isadora Duncan oder Pina Bausch rekonstruieren, versucht man am finanzklammen Stadttheater Hagen risikofreudig eines der ausgefallensten Comebacks: Dort haben Choreograf Ricardo Fernando und seine...
