die lehrerin: koko la douce

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Sie sind eine erfolgreiche Burlesque-Tänzerin, wurden im Juni in der Burlesque Hall of Fame in Las Vegas mit dem Award «Most Innovative» ausgezeichnet und hatten gerade in Kanada Kinopremiere mit einer Hauptrolle in dem Film «Burlesque Assassins». Wie sind Sie in die Szene gekommen?
Ich bin von Haus aus Schauspielerin, aber das Metier war mir zu eng und zu hierarchisch. Als Mutter zweier Kinder war ich arbeitslos in Hamburg, als mir eine Freundin die Queen Calavera Bar zeigte, Deutschlands immer noch einzige feste Burlesque Bar.

Ich dachte prompt an meine erste Strafarbeit in der ersten Klasse, ich musste 20-mal schreiben: «Ich darf mich auf dem Pausenhof nicht ausziehen …» Ich glaube, mit Burlesque schenke ich mich selbst in meiner schönsten Form.

Burlesque erlebt ja nicht erst seit Dita von Teeses Auftritten ein Revival ...
Burlesque ist eigentlich die Großmutter des Striptease und vereint Sexualität mit Humor. Das teilte sich später auf in Pornografie und Clownerie. Anders als im Ballett gibt es keinen festgelegten Kodex, es ist eine offene Form, die man mit eigener Fantasie und Persönlichkeit füllen muss. Präsenz und Selbstironie spielen eine große Rolle. Auch das Spiel mit dem ...

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Tanz November 2012
Rubrik: praxis, Seite 72
von Klaus Witzeling

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