Der verbotene Schleier
Schleier. Istanbul im Juni. Das türkische Militär hat gerade Neuwahlen erpresst, um die Präsidentschaftskandidatur des moderaten islamistischen Außenministers Abdullah Gül zu verhindern, weil dessen Frau Kopftuch trägt. Westeuropa gratuliert reflexhaft zur strammen säkularen Haltung der massenhaft gegen die Regierung demonstrierenden Bevölkerung. Vor Ort sind die Fronten weniger klar.
Der Brief.
Anstatt auf das Programm ihres neuen internationalen Festivals «Idans» im Oktober hinzuweisen, nehmen die Veranstalter Aydın Silier und Gurur Ertem in einem Newsletter (www.bimeras.org/letter3) Stellung zu den politischen Ereignissen im Land. «Wir können nichts Demokratisches oder gar Mutiges daran finden, auf die Straße zu gehen, um einen Militärputsch zu unterstützen. Wir res-pektieren die Demonstranten insofern, als sie ihre Bereitschaft ausdrücken, ihre Lebensweise gegen jede reale Bedrohung durch Despoten zu verteidigen. Die Situation scheint aber eine andere zu sein.» Man könne, schreiben sie, Erdogans gemäßigte islamische AKP-Regierung als Demokraten bezeichnen. Unterschiedlichen Lebensstilen gegenüber hätten sie sich respektvoll gezeigt und die Annäherung an Europa effektiv ...
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Scenario Pubblico is a very special venue in the Italian contemporary dance landscape: in Catania, the heart of Sicily, it is a private space built and run by Roberto Zappalà, comprising a house with rehearsal studios and a stage for performances, where he presents his own productions and accommodates other artists and companies. This is where Zappalà recently...
“Everything has its time and the time when I had great physical strength is gone; I have to use the possibilities I have now.” For Ana Laguna, born in Zaragoza in 1954, and living in Sweden, expressing herself in movement is as vital and as natural as ever. But “the possibilities that I have now are different compared to those I had when I was young.”
Fortunately,...
Jutta Czurda, Fürth feiert gerade sein 1000-jähriges Stadtjubiläum, und Sie erinnern mit «Mayim Mayim» an eines der dunkelsten Kapitel während des sogenannten Tausendjährigen Reichs – an die 33 Kinder eines jüdischen Waisenhauses, die am 22. März 1942 von den Nazis deportiert und später im Vernichtungslager Belzec ermordet wurden. Warum? Ich lebe seit fast zwanzig...
