der lehrer: georg reischl im interview

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Sie erarbeiten mit Studenten gerade ein europäisches Austauschprojekt. Das Stück heißt «Internationally Mixed – Crossover/55/2». Erklären Sie mir den Titel?
Es ist ein Austausch der Hochschule für Musik und Tanz Köln, der ArtEZ School of Dance in Arnhem und des Conservatorio Superior de Danza de Valencia. Beteiligt sind 50 Studierende und zwei Choreografen, außerdem zwei Komponisten und ein Dirigent – insgesamt also 55 Leute.

Iván Pérez und ich erarbeiten die Choreografien mit je einer Studentengruppe, und die sieben Musiker des Orchesters de Ereprijs begleiten die Tournee. Die «2» im Titel bezeichnet die beiden Disziplinen Musik und Tanz

Wozu dient dieses Projekt?
Es geht darum, dass Studenten frühzeitig einen kompletten kreativen Arbeitsprozess erleben und sich darin als Künstler entfalten können. Die Musik wird eigens komponiert, die beiden Tanzstücke werden direkt mit den Studenten entwickelt. Sie haben die Möglichkeit, diese Arbeit in drei Ländern zu zeigen und dabei auch weiterzuentwickeln. Das ist schon sehr company-like. Allein die Organisation ist der Hammer! Sie konnte mit Unterstützung der Europäischen Kommission und der Kunststiftung NRW realisiert werden. Ich finde das ...

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Tanz Juni 2012
Rubrik: praxis, Seite 74
von Bettina Trouwborst

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