das geld der fans: crowdfunding

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das geld der fans

«TanzPlan Ost ist ein Festival auf Tournee. Das bringt mehr Tanz in deine Re-gion und aktiviert über das Festival hinaus das regionale Tanzschaffen. Mit deiner Unterstützung kommt Bewegung in die Ostschweizer und Liechtensteinische Tanzszene – wir brauchen 35 000 Franken – und für die längerfris-tigen Förderziele noch viel mehr!» So unvermittelt direkt lautete der Aufruf eines erst drei Jahre alten Verbunds von Tanzförderern in acht Ostschweizer Kantonen und Liechtenstein bei der Crowdfunding-Plattform wemakeit.ch.

Auf ihr wird man erst Fan, und wenn genügend Fans zusammen sind, beginnt das fröhliche Geldspenden.

Am Ende der «TanzPlan Ost»-Kampagne standen satte 21 550 Franken auf
ihrem virtuellen Spenden-Konto: Pech gehabt. Denn Crowdfunding-Plattformen – in Deutschland heißen sie etwa startnext, pling und seedmatch – funktionieren meist nach dem Prinzip «Alles oder Nichts»: Erreicht (oder übertrifft) das Projekt das selbstgesteckte Finanzierungsziel nach Ablauf von 60 Tagen, fließt Geld; wird es verfehlt, ist alles perdu. Spender können ihre Gaben also munter auf viele Projekte verteilen und dabei ziemlich sicher sein, dass das meiste eh ...

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Tanz Oktober 2012
Rubrik: praxis, Seite 72
von Arnd Wesemann

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