Dancekiosk goes Island

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Es ist sehr schön, von Integration zu sprechen, und noch schöner, die zu Integrierenden tanzen zu lassen. Wo also liegt das Problem? Für den Hamburger DanceKiosk liegt es am Mangel an Vorbildern. Obwohl ...

da ist der Immigrant Sylvester Stallone, den David Chotjewitz und Katharina Oberlik in einem Boxclub auf der Elbinsel Wilhelmsburg ausmachen, die unmögliche Romeo-und-Julia-Liebe à la «Titanic» zwischen Upper und Lower Class, die Angela Guerreiro und Claude Janssen ebendort in einem türkischen Hochzeitssaal feiern, und Michael Jackson, den Johnny Lloyd in einem Parkhaus vom «Marktkauf» als weißen Mutanten aus der farbigen Underdog-Kultur zum Anlass nimmt, mit Jugendlichen die Rollenbilder durchzuspielen, die ihnen bleiben, wenn sich unterschiedliche kulturelle Traditionen und Normen an sie richten – deutsch sein und doch türkisch. Da gibt es jede Menge zu entdecken: Widerstand, Durchsetzungs­vermögen, Ungehorsam und Eigenwilligkeit, jene Qualitäten von Künstlern, die nach fünf Monaten Workshop auf Kampnagel auch einen Shuttle-Bus organisieren werden, damit am 11., 12., 15. und 16. August die 13- bis 16-Jährigen zeigen, wie sie sich mit HipHop und Dabka, Martial Arts und purer Intelligenz durchsetzen. Denn darum geht es und nicht nur um «Integration».  ...

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Tanz August/September 2007
Rubrik: Service, Seite 105
von Arnd Wesemann

Vergriffen
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