Dancekiosk goes Island
Es ist sehr schön, von Integration zu sprechen, und noch schöner, die zu Integrierenden tanzen zu lassen. Wo also liegt das Problem? Für den Hamburger DanceKiosk liegt es am Mangel an Vorbildern. Obwohl ...
da ist der Immigrant Sylvester Stallone, den David Chotjewitz und Katharina Oberlik in einem Boxclub auf der Elbinsel Wilhelmsburg ausmachen, die unmögliche Romeo-und-Julia-Liebe à la «Titanic» zwischen Upper und Lower Class, die Angela Guerreiro und Claude Janssen ebendort in einem türkischen Hochzeitssaal feiern, und Michael Jackson, den Johnny Lloyd in einem Parkhaus vom «Marktkauf» als weißen Mutanten aus der farbigen Underdog-Kultur zum Anlass nimmt, mit Jugendlichen die Rollenbilder durchzuspielen, die ihnen bleiben, wenn sich unterschiedliche kulturelle Traditionen und Normen an sie richten – deutsch sein und doch türkisch. Da gibt es jede Menge zu entdecken: Widerstand, Durchsetzungsvermögen, Ungehorsam und Eigenwilligkeit, jene Qualitäten von Künstlern, die nach fünf Monaten Workshop auf Kampnagel auch einen Shuttle-Bus organisieren werden, damit am 11., 12., 15. und 16. August die 13- bis 16-Jährigen zeigen, wie sie sich mit HipHop und Dabka, Martial Arts und purer Intelligenz durchsetzen. Denn darum geht es und nicht nur um «Integration». ...
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Pina Bausch, Bridget Breiner, Xavier Le Roy, Constanza Macras, Jean-Christophe Maillot, Hans van Manen, Alain Platel, Martin Schläpfer, Superamas, Sasha Waltz: quer durch den berühmten Gemüsegarten. Wie choreografieren die neun Choreografen und das Choreografenkollektiv, das sagt, es choreografiere nicht?
Ausgewählt haben wir sie wie in einem Gemüsegarten: Was...
There is genius at play in Édouard Lock’s new ballet, “Amjad.” As a product of his evolving exploration of pointe work – it’s been four years since the choreographer first brought his last creation, “Amélia,” to a Montreal stage – the new ballet has nothing to do with copycat imitation. Instead, Lock invests heavily in ironic juxtapositions of Romantic era...
Alexandre Prokofjev
«Er hat mir das Leben als Tänzer gegeben!», sagen seine Schüler. Sein Fanatismus als Lehrer war einzigartig. Und: einmal Prokofjev-Schüler, immer Prokofjev-Schüler! Viele flogen noch als Stars aus den internationalen Ballettmetropolen zu ihm nach Moskau oder München, um sich Korrekturen zu holen, weil nur sie garantierten, dass «alles klappt»....
