Dance Slam

in Berlin-Karlshorst

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Anna Nowak, Poetry- und Song-Slams gehören mittlerweile fest zur kulturellen Unterhaltung, Sie wagen sich an das gleiche Format für den zeitgenössischen Tanz. Wer steckt außer Ihnen hinter dem Experiment im Berliner Stadtteil Karlshorst? 
DNA Kultur – das sind mein Mann Dirk und ich. Er kommt aus dem Bereich Eventmanagement, und ich bin zeitgenössische Tänzerin, daher ergänzen wir uns sehr schön. Wir organisieren hier in Karlshorst Veranstaltungsformate mit zeitgenössischem Tanz. Unser Motto ist: Von Karlshorst für Karlshorst.

Wie kam es zur Idee? 
Wir waren auf einer Veranstaltung der Kiezpoeten, die Song- und Poetry-Slams in ganz Berlin organisieren. Mein erster Gedanke war: Man muss das auch mit zeitgenössischem Tanz machen! Die Stimmung war super, und das Format schafft Raum für improvisierte Kunst. In Kooperation mit den Kiezpoeten und mit deren Gründungsmitglied Ortwin Bader-Iskraut als Moderator – er kommt selbst aus Karlshorst – starten wir den ersten «Dance Slam» als Pilotprojekt. Ich sehe aber großes Potenzial in dem Format.

Wie lässt sich das Konzept auf Tanz übertragen?
Im ersten Teil werden sich die sechs Tänzer*innen mit kurzen Soloperformances vorstellen. Dann ...

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Tanz März 2023
Rubrik: Praxis, Seite 66
von Johanna Rau

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