cottbus: Johann Kresnik
ist wieder da. Darmstadt hebt am 5. November seine «Ulrike Meinhof» in den Spielplan, eine widerborstige Kritik an Deutschlands Umgang mit dem damals so getauften Terror. In Cottbus tritt er wieder selbst an, zum 225. Geburtstag des Fürsten von Pückler-Muskau, dessen «Pückler-Eis» jedes Kind kennt. Seine Schlösser und Parks in Bad Muskau und Cottbus-Branitz, seine Liebe zur Landschaftsarchitektur, seine Reisen um die Welt und seine Liebschaften feiert Christoph Klimke im Mehrsparten-Opus «Fürst Pücklers Utopia».
«Die Realität ist nichts, der Traum ist alles», sagte Pückler wie maßgeschneidert für den Begründer des choreographischen Theaters, der mit Schauspielern, Tänzern, Sängern, Chor, Orchester und hundert zirkushaften Statisten wie weiland Fürst Pückler ein Fest feiern will. Pückler ging daran pleite. Kresnik wird das wohl kaum passieren. Premiere ist am 30. Oktober.
www.staatstheater-cottbus.de
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