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Jo Mihaly findet sich, von Yvonne Hardt als «politische Dichterin des Tanzes» charakterisiert, auch in einem Sammelband wieder, der unter dem Titel Tanzen und tanzen und nichts als tanzen das veränderte Körperbewusstsein in der ersten Hälfte des 20. Jahr­hunderts personalisiert. Herausgeberin Amelie Soyka hat sich darin den Beitrag Valeska Gert («Lauter zischen­de kleine Raketen») vorbehalten. Janine Schulze sucht im Kapitel «Isadora Duncan» den «befreiten Körper».

«Fremdartig wie der ferne Osten» scheint Tatjana Barbakoff, von Anja Hellhammer vollendet vorgestellt, vor allem Fotografen ihrer Zeit zu faszinieren. In ihrer Gegensätzlichkeit gewürdigt, lässt der lesenswerte Exkurs von Yvonne Hardt das Profil von Martha Graham und Doris Humphrey umso deutlicher hervortreten. Nicht alle Portraits geraten so persönlich und gleichzeitig so pointiert wie das der Rosalia Chladek von Gunhild Oberzaucher-Schüller. Manche Studie erschöpft sich schon in der Aufarbeitung archivalischer Materialien. Aber insgesamt ist das Buch ein überzeugender Beweis dafür, dass es am Ende doch die «Tänzerinnen der Moderne von Josephine Baker bis Mary Wigman» gewesen sind, die die Emanzipierung der Frau ...

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Tanz Januar 2005
Rubrik: Bücher, Seite 18
von Hartmut Regitz

Vergriffen
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