Maßvoller Einstieg
Neueinstiege werden an vorigen Engagements gemessen. Das muss sich auch Jörg Mannes gefallen lassen. Im Oktober wurde er Ballettchef am Linzer Landestheater – in einer Zeit, da der amtierende Intendant Michael Klügl seinen Abschied Richtung Hannover ankündigt. An die 50 Kandidaten bewarben sich für dessen Nachfolge 2006/07, die meisten aus dem Opernbereich. Denn ein neues Musiktheater wird gebaut, das bis 2009 auf dem Gelände des alten Unfallkrankenhauses auf der Blumau entstehen soll. Dann wird Linz auch Kulturhauptstadt sein.
Eine Herausforderung auch für den in Wien geborenen, 35-jährigen Ballettchef, der zuletzt am Stadttheater in Bremerhaven ein Ensemble leitete und davor Solist bei Heinz Spoerli war.
Der Unterschied zur fünfjährigen Ära von Robert Poole am Linzer Landestheater, der eine Saison mit Gastspielen der St. Pöltener abcdancecompany folgte, könnte nicht größer sein. Auf den risikofreudigen, am zeitgenössischen, experimentellen Ballett interessierten Engländer, der nicht den erhofften Zuspruch fand, folgt nun neoklassisches Ballett auf Spitze. Der Wechsel ist normal. Zur 2003 begangenen 200-jährigen Geschichte des Linzer Landestheaters erschien eine umfangreiche ...
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Der Tresorraum einer stillgelegten Schweizer Bank ist kein alltäglicher Ort für experimentellen Tanz: ein Umstand, der die surreale Atmosphäre der Performance von hier aus. Basel womöglich noch intensiviert, die die Freiburger Choreografin Eva Weißmann und der Duisburger Komponist Gerhard Stäbler bestreiten. Der Safe-Raum im Untergeschoss des zum Kulturzentrum...
Jenni Kivelä is one of the most popular figures on the contemporary choreography scene in Finland. Her works are smart and charming, funny and surprising. She is especially impressive when combining childish naivité with conceptual wit. In her new choreography “Ylva-Lii And Other Stories,“which was performed in the studio of Zodiak at the Cable Factory, she works...
Die Welt hat wieder einen großen Choreografen verloren, und wieder ist eine Kompanie ohne Führung. Damit wiederholt sich die gleiche Situation wie 1973 in Stuttgart, als John Cranko starb.
Ich glaube, die glücklichsten Momente seines Lebens hatte Uwe Scholz, als er noch Tänzer und Choreograf beim Stuttgarter Ballett war und Maurice Béjart nach Stuttgart kam, um...
