Brief aus Salamanca
Ein gepfefferter Leserbrief. Ein Pamphlet in der Lokalzeitung, sehr aggressiv. Unter dem schlichten Titel «Reflexiones sobre el festival de las artes» ballern die Verteidiger des kulturellen Erbes aus allen Rohren. Unerhört, für das Kulturfestival in Salamanca Jahr für Jahr im Hof der Casa de las Conchas, einem venezianisch anmutenden Palast aus dem 16. Jahrhundert, nächtliche Konzerte zu veranstalten und das schöne Bauwerk durch Bartresen samt Schankanlage zu entstellen. Auch die Nachtruhe sei dahin. Um Mitternacht ...
Sind wir hier in Spanien? Verschlafenes Salamanca, die Künste halten Einzug, um dich zu wecken!
Lesen wir weiter im Brief der «Bürgerinitiative zur Verteidigung des Kulturguts»: Die schöne Plaza Mayor, rundum von entzückenden Arkaden gesäumt, sei nun wirklich nicht der rechte Ort für Großspektakel, wo Tänzer an Kränen hängend durch die Luft schweben. So unterstreicht man ungewollt, wie sehr Salamanca trotz seiner 30 000 Studenten aus ganz Europa eine Insel ist, eine Provinzstadt mit Weltkulturerbe. Wer käme auf die Idee, hier eins der hochkarätigsten Festivals Europas aus dem Boden zu stampfen? Wer, außer der konservativen Regierung der Provinz Castilla y León, die ...
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I have a simple working hypothesis: Promoting young work is good. It is less simple, though, to define what actually constitutes young work. Within the Anticorpi XL Network (an Italian network created by organisers of eight Italian regions to support young independent dance and performance artists) we consider “young” all those who have been choreographing for less...
Was ist Haut? Bloße Oberfläche oder ein Körperteil? Weder noch. Ich würde die Haut als Organ bezeichnen. Das größte, das unser Körper hat. Und bezogen auf mein Stück, «The Sea is a Skin»: Wir haben uns mit Membranen beschäftigt. Das kann die Außenhaut sein, aber es können auch die vielen inneren Membranen sein.
Sie tanzen Naturwissenschaft? Auch, aber die...
Dieser Mann verteidigte die wahre Kunst. Seiner Ansicht nach jedenfalls. «Ein erbärmliches Modell», empörte er sich, ein Monster, das «Schatten wie schwarze Schuhwichs-Striche» werfe. Und die Haut erst: nichts als ein schmutziges Etwas!
Der Mann war in guter Gesellschaft. Das Erscheinen der Dame, um die es ging, provozierte einen Skandal. Sie trug nämlich nichts...
