Biblioteca do Corpo
Sie fangen mit einer neuen Folge Ihres gemeinsam mit dem Festival «ImPulsTanz» entwickelten Trainingsprogramms für professionelle Tänzer, «Biblioteca do Corpo», an – wie muss man sich eine «Bibliothek des Körpers» vorstellen? Der Titel ist inspiriert von Jorge Luis Borges’ «Bibliothek von Babel». Sie wird von Generation zu Generation weitergegeben. Jedes Buch birgt spezielle Informationen, die jeder und jede auf ureigene Weise rezipieren kann.
Ich denke, dass der menschliche Körper selbst Teil einer Weltbibliothek ist, in der eben auch jeder und jede auf ureigene Weise Lebenserfahrung und Kunst aufnimmt und die Information weitergibt. In den Workshops werden Informationen ausgetauscht, um eine neue Sprache zu finden. Die «Biblioteca do Corpo» soll zur Inspirationsquelle für junge Tänzer werden.
Sie arbeiten jetzt zum zweiten Mal mit dem Tanzwerk 101 in Zürich zusammen. Hier findet die erste Woche des Programms statt, bevor die Gruppe dann für einen Monat nach Wien zu «ImPulsTanz» fährt. Warum Zürich? Das Tanzwerk 101 ist von der Größe und der Infrastruktur her ideal für das Zusammentreffen internationaler Künstler, bevor sie in den Trubel des Festivalbetriebs eintauchen.
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