bessie awards: paul taylor
...ist mit 82 Jahren einer der letzten lebenden Vervollkommner des Modern Dance amerikanischer Prägung und mit seiner Kompanie noch immer höchst aktiv. In New York wurde ihm nun der Bessie Award für sein Lebenswerk verliehen. Auch die letzten
Aufführungen der Merce Cunningham Dance Company 2011 wurden als herausragend gewürdigt, ebenso wie Trajal Harrells Befragung der zeitgleichen, aber getrennten Welten des postmodernen Tanzes in der Judson Church und der Ball-Voguing-Szene in Harlem während der 1960er-Jahre: «Twenty Looks or Paris is Burning at the Judson Church».
Der Flamencotänzer Israel Galván erhält die Auszeichnung für sein «La Edad de Oro». Die Nachwuchshoffnung Emily Johnson wurde für «The Thank-you Bar» mit dem Bessie bedacht. Die herausragenden Performer sind: Silas Riener in Cunninghams «Split Sides», die Tänzerin Omagbitse Omagbemi in Choreografien von Keely Garfield, Ralph Lemon, David Gordon und den Urban Bush Women, die Stepptänzerin Dormeshia Sumbry-Edwards für ihre Interpretation von Charlie Parkers Altsaxofon-Soli in der Aufführung von Jason Samuels Smith, und schließlich Nicole Mannarino in «Devotion Study #1» von Sarah Michelson.
Als vielversprechendster ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Dezember 2012
Rubrik: menschen, Seite 32
von Franziska Buhre
Antje Pfundtner liebt Märchen und Pjotr Tschaikowskys Musik. So gesehen nur logisch, dass sich die Hamburger Choreografin und Tänzerin nun an eine zeitgenössische Inszenierung von «Der Nussknacker» wagt. Ihre Tänzer ließ sie allerdings klassisch präparieren, von einer ausgewiesenen Expertin – der Ballerina Heather Jurgensen, rechts im Bild. Die Amerikanerin hat...
Stefano Giannetti, einst mit seinem Bruder Mauricio der erste Tänzerzwilling bei John Neumeier in Hamburg, war Solist bei Heinz Spoerli, Uwe Scholz, Peter Schaufuss, zuletzt am Ballett der Deutschen Oper Berlin. Die Tanz-Gärtner von gestern haben ihn geprägt. Den Spruch «Der Same von gestern ist die Pflanze von morgen» hat er sich selbst an die Wand gepinnt, in...
Wenn schon ein «Nussknacker» für Dresden, dann ein zweieiiger. Aaron S. Watkin und Jason Beechey platzieren ihre gemeinsame Arbeit auf den Dresdner Striezelmarkt und garnieren sie mit dem Rezept eines Dresdner Christstollens, das zur Zubereitung ausdrücklich zwei Eigelb verlangt. Doch das verhindert eine Backverordnung, die sich die Dresdner Bäcker 1996 haben...
