Besser
Ab Seite 41 finden Sie einen völlig neu gestalteten Kalender. Wir wissen, Sie können nicht überall sein. Sie müssen auch nicht alles sehen. Aber was wichtig ist, haben sich unsere Korrespondenten für Sie bereits angeschaut. Darum können wir zum ersten Mal Rezension und den Sinn der Rezension, die Menschen zur Kunst zu tragen, miteinander verbinden. Was man gemeinhin «Service» nennt, haben wir Ihnen nie vorenthalten. Sie profitieren von unseren 24 Auslands-Korrespondenten, darunter je mindestens einer in den großen europäischen Ländern.
Ab dieser Ausgabe ist der neue Kalender auch mit unserer Webseite www.ballet-tanz.de kompatibel. Unter «Adressen» finden Sie dort genau dieselbe Struktur, die Sie vom Kalender gewohnt sind. So gelangen Sie mühelos zu dem Theater, das Sie besuchen wollen, zu mehr Infos und zur Kartenkasse. Dass für diesen einfachen Effekt sehr viel öffentliche Gelder investiert worden sind, um sogenannte Internet-Portale herzustellen, ärgert uns. Mit ballet-tanz als einem nicht-subventionierten Fachmagazin erhalten Sie denselben Service, und nicht mal auf Deutschland beschränkt, sondern für ganz Europa.
Zu Recht subventioniert ist dagegen eine Initiative der ...
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Boris Charmatz wollte unbedingt nach Berlin, das französische Enfant terrible unter den Choreografen. Am liebsten zu Meg Stuart. Da erhielt er eine Gastprofessur an der UdK und ist nun prompt einer der drei Direktoren des nagelneuen hochschulübergeifenden Zentrums Tanz Berlin. Nicht weniger überraschend verlief die Karriere von Ingo Reulecke: Kaum war er zum...
Yehudit Arnon,
2005 verlieh Ihnen Horst Köhler das Bundesverdienstkreuz für ihre Pionierleistung, in Israel eine Tanzszene geschaffen zu haben. Sechzig Jahre zuvor wurden Sie aus Auschwitz befreit. Als Sie sich im KZ weigerten, zu Weihnachten für die Nazis eine Show hinzulegen, wurden Sie gezwungen, das Fest über barfuß im Schnee auszuharren. Und Sie schworen sich:...
Meg Stuart,
Sie werden bei den Salzburger Festspielen eine neue Arbeit mit dem Arbeitstitel «It’s Not Funny!» vorstellen. Worum soll es gehen? Um etwas, das wir gut kennen – um Momente, in denen Humor schmerzt und Situationen peinlich werden, weil man aus dem sozialen Code gerät. Es geht um Akzeptanz darum, wie wir für einander performen. Also für das Publikum und...
