Berliner Staatsballett
Berliner Staatsballett
«Malakhov & Friends»
Wer mit wem? Das ist jedes Mal die Frage bei «Malakhov & Friends». Die alljährlich neu aufgelegte Gala gibt dem Staatsballett Berlin samt illustren Gästen die Gelegenheit zu reizvollen Paarungen und einem lustvoll ausgetragenen Tänzerwettstreit. Mit ihrem Versprechen von Glamour hat sich die Soiree zudem längst zum Kassenschlager entwickelt. Diesmal sorgen Tanzstars aus St. Petersburg, New York und Tokio für internationales Flair – und Malakhov selbst gibt wieder den Galan.
Mit 13 Beiträgen – vom Solo bis zum Quartett – fällt das Programm ausgesprochen opulent aus. Der erste Teil setzt auf die großen Klassiker: die Pas de deux von Balanchine, Bournonville, Petipa sind allesamt Bravourstücke. In «Diamonds», einem Pas de deux aus Balanchines «Jewels», brilliert Polina Semionova mit makelloser Linie und geschliffener Eleganz. Malakhov als ihr Partner übt sich in vornehmer Zurückhaltung und lässt die Bravura seiner Jungballerina umso heller strahlen. «Pretty in Pink»: Irina Dvorovenko und Maxim Beloserkovsky, die Principal Dancers des American Ballet Theater, machen aus dem «Nussknacker»-Grand Pas de deux eine knallige Showeinlage. Das ist in ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
«Der Klassische Tanz ist keine Technik, er ist eine Kunstsprache, erfüllt von Inhalt und Seele» – der Ausspruch Agrippina Vaganovas mag verwundern angesichts dessen, wofür die russische Tänzerin und Ballettpädagogin berühmt geworden ist: ihre umfassende Darstellung des klassischen Bewegungskanons und ein bis ins Detail ausgearbeitetes Unterrichts-System. Dargelegt...
Johan Inger und die neue Freiheit. Der 41-jährige Schwede hat im Sommer die Direktion des Cullberg Balletts aufgegeben, weil ihn die administrative Tätigkeit zu sehr am künstlerischen Schaffen gehindert hat (siehe bt 11/08). Richtungsentscheidungen hat er vorher noch getroffen: weg von der Ek’schen Narration hin zu Abstraktion und Intuition und großem Vertrauen in...
Ballett Basel
«Rolling Steps»
Alle drei Choreografen wollen unbedingt Sergio Bustinduy in ihrem Stück haben. Was dazu führt, dass der breitschultrige Spanier bei der Premiere von «Rolling Steps» nicht eine Minute zum Verschnaufen hatte. Aber das macht Sergio Bustinduy gar nichts. Er tanzt überall so kraftvoll und konzentriert in sich ruhend wie immer, als müsse er...
