Ben J. Riepe: "Happy End - Dealing Night Again"

Wien

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Oben oder unten? Im All oder im gemauerten Gewölbe? Sind es Aliens auf Drogen oder verstörte Kellerkinder, die da entrückt durch den Raum gleiten und ins Leere starren? Nichts von allem. Wir blicken ins Universum der Phantasmagorie, visualisieren Hirngespinste, die das Unbewusste im Traum auf die Reise schickt. Der junge Folkwang-Absolvent Ben J. Riepe hat sie in Szene gesetzt. Fünf Tänzer, zwei Männer und drei Frauen, setzt er Stimmungen aus, die die ständig wechselnde Beleuchtung und  elektronische Livemusik erzeugen.

Überwiegend stehen die Akteure, barfuß und stumm, im akustischen Nebel, der über die Studiobühne im Düsseldorfer tanzhaus nrw wabert. Das aber höchst kunstvoll. Zwischendurch schrecken die eigenen minimalistischen Sequenzen, Regungen, Gesten sie auf. Zum Beispiel  das  Lupfen der Hosenbeine. Die beiden Männer, mit weißen Unterhemden und braunen Hosen wie Zwillinge gekleidet,  bewegen sich  synchron. Zwei der Frauen tragen gleiche schwarze Blusen und braune Hosen, führen aber ein Eigenleben. Die dritte Frau in artigem Faltenrock und weißer Bluse scheint noch verlorener als die anderen. Wie ein Sterntalerkind hebt sie mit großen Augen die Arme gen Himmel, um ...

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Tanz Juli 2007
Rubrik: Der Kalender, Seite 42
von Bettina Trouwborst

Vergriffen
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