ballettmeister werden

«PDPTC» – das Kürzel steht für eine neue Weiterbildungsinitiative, die Tänzer auf einen Wechsel ins pädagogische Fach vorbereiten soll. Christiane Theobald, stellvertretende Intendantin des Staatsballetts Berlin, und Anne Hogan, Leiterin des Fachbereichs Ausbildung an der Royal Academy of Dance, erläutern, was es mit dem «Professional Dancers‘ Postgraduate Teaching Certificate» auf sich hat

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Anne Hogan, Christiane Theobald,  Sie haben ein Weiterbildungsprogramm für Tänzer in Transition entwickelt. Wie kam es dazu?
Christiane Theobald: Mich hat schon immer die Frage beschäftigt, was wir Tänzern bieten können, deren Bühnenlaufbahn sich dem Ende nähert. Außerdem kamen die Ballettmeis-ter des Staatsballetts mit der Bitte um Fortbildungen auf mich zu. Vor zwei Jahren haben Martin Puttke, Horst Vollmer von der Royal Academy of Dance (RAD) und ich dann eine Arbeitsgruppe zu dem Thema gegründet.


Anne Hogan: In der RAD gab es schon das «Professional Dancers‘ Teaching Diploma», ein dreimonatiges Fortbildungsprogramm mit Präsenzpflicht in London. In der Arbeitsgruppe fragten wir uns nun, wie man ein Programm gestalten könnte, das bereits beginnt, wenn die Tänzer noch aktiv unter Vertrag sind. Das «Professional Dancers‘ Postgraduate Teaching Certificate» ist auf Tänzer zugeschnitten – es ist praxisbasiert, und zugleich bescheinigt es den Absolventen, dass sie sich auch theoretisch eingehend mit pädagogischen Fragestellungen auseinandergesetzt haben. Hier nehmen wir das enorme Körper- und Kunstwissen von Tänzern ernst, das sie aus ihrer Bühnenerfahrung mitbringen. Wir satteln ...

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Tanz Juni 2012
Rubrik: praxis, Seite 68
von Frankziska Buhre

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