Back to London

2006 trat Aaron S. Watkin die Direktion des Dresdner Semperoper Balletts an, jetzt entschwindet der Kanadier Richtung England. Ein Rückblick im Gespräch mit Boris Gruhl

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Wie hat alles begonnen Herr Watkin, wann war klar für Sie: Ich will, ich muss tanzen? 
Ich habe schon in jungen Jahren in meiner örtlichen Schule Stepptanzunterricht genommen, weil mir die Musikalität und die Rhythmen so gut gefielen. Meine Schwester sah ein Casting für die National Ballet School of Canada, und meine Lehrerin riet mir, mich zu bewerben. Ich hatte keine formale Ballettausbildung. Ich wurde für die Sommerakademie angenommen und daraufhin dann in die Vollzeit-Ballettakademie.

Nach einigen Jahren, als ich verstand, worum es im Tanz geht, wuchs mein Interesse daran.

Was ist für Sie bis heute wichtig und unverzichtbar in Ihrer Ausbildung? 
Für mich war sehr positiv, dass ich eine vielseitige Ausbildung hatte und mit Tanzstilen von klassisch über neoklassisch bis modern in Berührung kam. Wir hatten auch Classes in spanischem Tanz, in Flamenco. Ich erkannte die Bedeutung nationaler Charaktertänze und glaube, dass diese besonderen Tanzstile dazu beitragen, Musikalität zu entwickeln, eine Eigenschaft, die für Tänzer sehr wichtig ist.

Wie war der Anfang als Tänzer – was gab es an Erfahrungen, Anregungen, Herausforderungen? 
Einige der wichtigsten Erfahrungen, die ich als ...

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Tanz Juni 2023
Rubrik: Menschen, Seite 31
von Boris Gruhl

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