Bach vom Rad geholt
Zu den «Goldberg Variationen» nicht tanzen. Und das nackt, wie im Paradies. «Frans Poelstra, his Dramaturg and Bach» beginnt mit dem Blick auf einen CD-Spieler, eine Bach-Büste und Räucherstäbchen. Auf dem Mikrofonständer reitend erklärt Poelstra, dass er so seinen Körper «noch weiter ausdehnen» kann und daher «Bachs Musik noch besser huldigen.»
Robert Steijn, auf der Bühne erzählst Du wie der Nachbarschaftspolizist Frans Poelstra Streife fährt. Da hört er aus einem Fenster die «Goldberg Variationen». Instinktiv steigt er von seinem Rad und tanzt dazu auf der Straße.
Die Passanten halten das für eine inszenierte Performance. Nicht alles was ich erzähle, ist biografisch exakt. Aber es könnte wahr sein. Er hatte dann reichlich Erfolg mit der Goldberg-Nummer als Straßentänzer in Avignon mit einer orangefarbenen Perücke.
Frans Poelstra, was meinst Du dazu? Robert sagt, ich lernte das Tanzen im Traum. In Wahrheit war es in der Disco.
Was bedeutet Euch die Person Bach? Pffft …
Und die «Goldberg Variationen»? Poelstra: Es haben schon so viele ihr Stück zu den «Goldberg Variationen» kreiert. Leute wie Steve Paxton. Tolle Stücke. Da sagte ich mir: Ich muss es auch machen. Aber wie soll ...
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