Ausstellungen
Yvonne Georgi, 1903-1975, der Ausdruckstänzerin mit bewegter, kosmopolitischer Biografie und bekanntesten Schülerin Mary Wigmans, ist eine Ausstellung im Theatermuseum Hannover gewidmet. Zu sehen sind zum größten Teil unveröffentlichte Fotos, Theaterprogramme, Rezensionen, persönliche Zeugnisse und Kostüme aus den 1930er Jahren u. a. aus dem Nachlass der Künstlerin. Wer es bis zum 6.
Dezember nicht mehr nach Hannover schafft, dem legen wir die außergewöhnliche Begleitpublikation ans Herz: Das Doppelheft aus der Reihe «prinzenstraße – Hannoversche Hefte zur Theatergeschichte» versammelt die aufwändigen Recherchen einer begeisterten Hannoveraner Gymnasialklasse, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Yvonne Georgi für die Gegenwart lebendig zu machen – inklusive «Eis und Heiß», dem Rezept für eine Dessertkreation der Choreografin © Theatermuseum Hannover
Genf, Carouge, Fondation Fluxum, fluxlaboratory.com
Merce Cunningham – Other Animals: Drawings and Journals, noch bis zum 18. Dez.
Merce Cunningham Dance Company, past and present, noch bis zum 18. Dez.
Hamburg, K3 – Zentrum für Choreographie / Tanzplan Deutschland auf Kampnagel, kampnagel.de
Atem: Chris Krembergs Bildzyklus ist ...
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Das war nicht nur gefährlich, sie benötigten auch ein paar Tugenden, um zu überleben: Mut, Erfahrung, die Fähigkeit, geräuschlos zu kommunizieren und ähnliche Eigenschaften. Aber spätestens im alten Rom setzte sich die Meinung durch, dass ein Anführer nur deutlich genug Kommandos geben, auf die Untergebenen einen gewissen Druck ausüben und seine Autorität dadurch...
Sie stehen da wie Marzipanfiguren auf einer Hochzeitstorte, Marie in cremefarbenem Negligé und Hugo in biederem Anzug, die beiden Hauptpersonen in Mei Hong Lins Übersetzung von Georges Rodenbachs Roman «Bruges-la-Morte». Statt von einer Torte wird das Paar von einer hügeligen Landschaft aus schwarzem Tüll umgeben, viel Nebel und weiße Lilien – Symbol der Reinheit,...
Eigentlich ist Arvo Pärt was für die «Spirituellen». Er suche nach «dem Einen», hat der Mystiker unter den Komponisten erklärt, und er wollte das Paradox: Mit Musik Stille schaffen. In seiner Komposition «Tabula rasa» hat er das Klangmaterial auf ein Minimum reduziert, die Klänge suchen das Nichts, bloße Leere. Typisch Pärt. Und auf der Bühne springen, rasen,...
