Ausstellungen
Yvonne Georgi, 1903-1975, der Ausdruckstänzerin mit bewegter, kosmopolitischer Biografie und bekanntesten Schülerin Mary Wigmans, ist eine Ausstellung im Theatermuseum Hannover gewidmet. Zu sehen sind zum größten Teil unveröffentlichte Fotos, Theaterprogramme, Rezensionen, persönliche Zeugnisse und Kostüme aus den 1930er Jahren u. a. aus dem Nachlass der Künstlerin. Wer es bis zum 6.
Dezember nicht mehr nach Hannover schafft, dem legen wir die außergewöhnliche Begleitpublikation ans Herz: Das Doppelheft aus der Reihe «prinzenstraße – Hannoversche Hefte zur Theatergeschichte» versammelt die aufwändigen Recherchen einer begeisterten Hannoveraner Gymnasialklasse, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Yvonne Georgi für die Gegenwart lebendig zu machen – inklusive «Eis und Heiß», dem Rezept für eine Dessertkreation der Choreografin © Theatermuseum Hannover
Genf, Carouge, Fondation Fluxum, fluxlaboratory.com
Merce Cunningham – Other Animals: Drawings and Journals, noch bis zum 18. Dez.
Merce Cunningham Dance Company, past and present, noch bis zum 18. Dez.
Hamburg, K3 – Zentrum für Choreographie / Tanzplan Deutschland auf Kampnagel, kampnagel.de
Atem: Chris Krembergs Bildzyklus ist ...
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Der Genfer Choreograf ist ein heftiger Gegner narrativer Entwürfe und vertritt einen ausschließlich abstrakten Tanz. Er ist bekannt für wunderschön kahle, geometrische Choreografien wie «The Moebius Strip» (2001), die gern genial durchwoben sind mit langsamen, fließend organischen Bewegungsmustern. Jeglichem erzählerischen Inhalt steht er fern. Und nun? Amüsiert er...
Athen hat sich sein neoklassisches Nationaltheater aus dem 19. Jahrhundert mitten im Stadtzentrum vom österreichischen Architekten Ernst Ziller neu aufmöblieren lassen. Zum Dank wird es das «Ziller Building» genannt. Dimitris Papaioannou, der seit der Eröffnung der Olympiade in Athen 2004 weltweit ein Begriff ist, hat besonders die moderne Bühnenmaschinerie...
Wayne McGregor ist vieles: eloquent, hochintelligent, neugierig; er überschreitet gern die Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft, ist ein guter Partner für seine unterschiedlichen Mitstreiter. Ein Theatermann ist er, aber choreografisches Genie und Vielseitigkeit fehlen ihm. Die Entwicklung von «Chroma» (2006) über «Infra» (2008) bis zu seinem jüngsten Werk...
