Ausstellungen
ausstellung: affichomanie
Loïe Fuller, die Damentruppe von Mlle. Églantine, Marcelle Lender, La Goulue, May Milton und immer wieder Jane Avril – die Tänzerinnen, die Henri de Toulouse-Lautrec am Fin de siècle auf Plakate bannte, sind Legion. Schließlich verstand sich der Maler und Grafiker ganz besonders gut auf ein Metier, das zur Jahrhundertwende florierte, derweil allenthalben Litfaß-Säulen aus dem Boden wuchsen. Und die wollten mit flotten Werbebildern bestückt sein.
Künstler scheuten sich nicht, den PR-Pinsel zu schwingen und dabei mit optischen Innovationen zu spielen. Davon zeugt bis zum 10. Juli «Affichomanie. Toulouse-Lautrec und das Plakat um 1900» im Salzburger Museum der Moderne. Ein Ausflug dahin lohnt sich doppelt, läuft doch zeitgleich die Schau «Kunst-Musik-Tanz. Staging the Derra de Moroda Dance Archives», über die tanz demnächst be-richtet; museumdermoderne.at
Aschaffenburg, Jesuitenkirche, museen-aschaffenburg.de
«Die Malweiber von Paris» zeigt u. a. vom Pariser Tanzpalast Bal Bullier inspirierte Bilder von Sonia Delaunay, Ida Gerhardi und Jeanne Mammen. Bis zum 29. Mai
Basel/Riehen, Fondation Beyeler, fondationbeyeler.ch
«Jean Dubuffet – Metamorphosen der ...
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Tanz April 2016
Rubrik: Kalender und Kritik, Seite 54
von
Bad Soden
Ballettschule Ulrike Niederreiter
Ballettschule Ulrike Niederreiter
Dipl. Ballettpädag. Ballett/Jazz/Modern/Charakter/tänzerische Früherziehung. Ausbildung bis zur Akademiereife. Ballettmärchen.
An der Trinkhalle 2B, D-65812 Bad Soden/Ts., Tel. +49-6196-228 49 www.ballett-badsoden.de
Bamberg
Tanzwerkstatt
Stätte für Zeitgenössischen Tanz. Nürnberger Straße 108...
Seit 2002 bringt die «Rolex Mentor und Meisterschüler Initiative» international bekannte, renommierte Künstlerinnen und Künstler mit jungen Talenten zusammen. Das einjährige Programm zielt darauf, den Dialog zwischen Akteuren aus verschiedenen Generationen zu fördern und auch Kunstrichtungen miteinander zu vernetzen. Nach William Forsythe, Saburo Teshigawara, Anne...
Seit Jahrhunderten ragen die Wasserspeier mit ihren Tierfratzen aus der Kathedrale heraus. Sie stehen auf den Hinterbeinen, ganz in Grau, mit eckigen Knien und Armen, Öhrchen auf dem Kopf und Ausbuchtungen überall am kalten Körper. Auf der Bühne der Mainzer Kammerspiele treten sie nun staksend in Aktion. Eine hübsche Idee des französischen Choreografen Stéphen...
