Ausstellungen 3/25
TANZ WIRD KUNST
Rudolf von Labans Leitsatz «Jeder Mensch ist ein Tänzer» mag ein bisschen salbungsvoll daherkommen, falsch wird er dadurch aber nicht: Tatsächlich gibt es praktisch bei allen Menschen ein Bedürfnis, den Körper zu Rhythmen zu bewegen, zu tanzen. Und weil sich dieses Bedürfnis durch alle Zeiten und alle Weltregionen zieht, ist der Tanz auch immer wieder Thema für die Bildende Kunst.
Das Neu-Ulmer Edwin-Scharff-Museum beleuchtet dieses spannungsvolle Verhältnis zwischen den Ästhetiken in Bezug auf den künstlerischen Tanz (und hier insbesondere auf den Neuen Tanz) im Rahmen von zwei Ausstellungen. Die erste, «Anfänge», untersucht noch bis 22. Juni die Entwicklung von 1892 bis etwa 1914 und zeigt dabei rund 140 Exponate aus den Bereichen Fotografie, Film, Grafik, Malerei, Skulptur und Mode. www.edwinscharffmuseum.de
Berlin, Georg Kolbe Museum, www.georg-kolbe-museum.de
«Ich weiß, daß ich mich verdoppeln kann. Gisèle Vienne und die Puppen der Avantgarde» (tanz 8-9/24). Bis zum 16. März
Bregenz, Magazin 4, www.bregenz.gv.at
«Maria Lassnig | Körperkunst in Malerei und Film». Bis zum 31. März
Essen, Museum Folkwang, www.museum-folkwang.de
«Walk this Way», Hip-Hop & Street ...
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Tanz März 2025
Rubrik: Kalender, Seite 44
von
Wer in dem irischen Dorf Lisagernal nachts stocktrunken nach Hause will, den holt das tiefrote Schwein ab. Und los geht es, auf einen wilden Ritt über den Fluss und durch den Wald. Es ist ein schwindelerregender Ausflug, bei dem man so lange nichts zu befürchten hat, wie man auf dem Schweinerücken brav den Mund hält. Wer aber aufmuckt, jauchzt oder Schreie anderer...
Jubilare
PALUCCA & SEMPEROPER IN DRESDEN
Dresden feiert 2025 gleich zwei Tanz-Jubiläen: Das Ballett der Semperoper wird 200, die Palucca Hochschule für Tanz Dresden 100 Jahre alt. Und feiern will man bekanntlich nicht allein. Das bedeutet zum einen, dass sich beide Häuser für einige Veranstaltungen zusammentun, zum anderen treten sie dabei sozusagen auch vor die...
Wenn die Gegenwart schwer zu ertragen ist und die Zukunft dunkel scheint, zieht Inbal Pinto eine rosarote Brille an. Das sagt sie im Programmheft zu «Salty Pink», kreiert mit dem Tanzensemble des Luzerner Theaters. Und gleicht damit all jenen Menschen, die sich, oft auch wider besseres Wissen, dem Schwarzsehen verweigern – um Gutes zu schaffen. In Zeiten wie den...
