Ausstellungen 11/22

Tanz - Logo

RUDOLF NUREJEW
Die Bedeutung Rudolf Nurejews sowohl für das klassische Ballett als auch für den modernen Tanz lässt sich gar nicht hoch genug einschätzen. Die Ausstellung ««Nureyev – A Tribute to the Greatest Male Dancer of the 20th Century»» beleuchtet die Arbeit des 1993 gestorbenen Tänzers, einerseits durch die Präsentation bedeutender Kostüme aus seinem Nachlass, andererseits durch Dokumentationen seiner wichtigsten Rollen, unter anderem in «Schwanensee», «Giselle» und «La Bayadère».

Nachdem die Schau zunächst in Singapur zu sehen war, ist jetzt mit Stockholm ein etwas anreisefreundlicherer Ausstellungsort an der Reihe. In Stockholm, Dansmuseet, bis 8. Januar 2023; www.dansmuseet.se

Hamburg, Galerie Roschlaub, www.galerie-roschlaub.com
«Diamonds In The Rough», Fotoausstellung des Künstlers Kiran West, der neun Jahre in John Neumeiers Hamburg Ballett tanzte. Bis 30. November
Köln, Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln, www.deutsches-tanzarchiv.de 
«Jahrestage. Geschichten aus der Geschichte des Tanzes». Bis zum 26. Februar 2023
Moulins, Centre national du Costume de Scène, www.cncs.fr
Dauerausstellung: «Rudolf Nureyev Collection»
München, Pinakothek der Moderne, Sammlung+,  ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz 11 2022
Rubrik: Kalender, Seite 47
von

Weitere Beiträge
Im Hippodrom

Das Schöne am Zeitgeist ist, dass er stets versucht, die Geister des Gestern zu verjagen. Damit die Zukunft eine Chance hat. Denn eine Zukunft ohne Zeitgeist gibt es nicht. Doch was macht der Zeitgeist? Gebiert Revival um Revival. Die Wiederholung des Schreckens, die Ausbreitung totalitärer Machtverhältnisse und klimatischer Katastrophen steht in einem seltsamen...

Alain Lucien Øyen «Cri de Coeur»

Man schrieb das Jahr 2020, als die damalige Ballettchefin der Pariser Oper, Aurélie Dupont, Norwegens Tanztheaterstar Alan Lucien Øyen vorschlug, ein Stück für ihr Haus zu schaffen. Sie wusste genau: Die Truppe aus dem Garnier-Palast und auch das Publikum würden damit eine absolute Neuheit erleben. Doch es folgten Pandemie und Lockdowns, bis zur Wiederaufnahme der...

Zeigt her eure Füße

Wer sich mit Gesundheit und Medizin im Tanzbereich beschäftigt, kommt um den Namen Elisabeth Exner-Grave nicht herum. Die Trägerin des «Deutschen Tanzpreises 2016» ist Gründungsmitglied von «Tanzmedizin Deutschland» («ta.med»), gab das Standardwerk «TanzMedizin» heraus und baute als Oberärztin über zwölf Jahre das Kompetenzzentrum für Tanzmedizin...