Amrum
Endlich Ferien! Die letzten Premieren sind gespielt, die letzte Pausenbrezel gegessen, der letzte Anschlusszug verpasst, jetzt kommen ein paar tanzfreie Wochen. Man könnte ein Buch lesen, man könnte am Strand liegen, man könnte ausspannen, nichts tun (verwegener Gedanke). Die Theater sind dicht, es ist aufführungsfreie Zeit.
Die aufführungsfreie Zeit ist natürlich vor allem für die Tänzer*innen als Erholung gedacht.
Die nämlich stecken das Jahr über in einem Stresskreislauf – der eine Abend Probe, der nächste Aufführung, und wenn man mal frei hat, muss man ständig auf Abruf bereitstehen. Es könnte ja sein, dass etwas Unvorhergesehenes passiert, eine Verletzung, ein positiver Coronatest, schon muss man einspringen, und man macht das ja auch gerne, alles für die Kunst (und angesichts magerer Gagen auch für das ausgeglichene Konto). Da sind ausgedehnte Spielzeitferien (die sich zumindest an den Stadt- und Staatstheatern meist an den Schulferien orientieren) der einzige Ausgleich. Auch, um die Batterien der müden Körper und der müden Kreativität wieder aufzuladen.
Auch Tanzjournalist*innen genießen diese Ferien. Traditionell erscheint im August und September eine Doppelausgabe dieser ...
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Tanz August/September 2024
Rubrik: Editorial, Seite 1
von Falk Schreiber
Kunst und Spiel
MUMOK WIEN
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