Akram Khan
Akram Khan,
Ihre Arbeit verteilt sich auf drei Bereiche, auf Solo-Performances, die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und auf Gruppenstücke. Wie verhalten sich diese Bereiche zueinander? Der Kathak-Tänzer und der zeitgenössische Choreograf in mir liegen sehr eng zusammen, der Kathak-Tänzer liegt sogar ganz knapp vorn.
Aber, um nicht missverstanden zu werden: ich mache zeitgenössische Kunst, deren Grundlage vom Kathak inspiriert ist, von dessen Energie, Haltung und Gesten und von den Gegensätzen, die immer gleichzeitig existieren, von Geschwindigkeit und Ruhe, Technik und Spiritualität, Bewegung und Erzählung. Jetzt unterbreche ich zum ersten Mal die Arbeit mit der Gruppe für eine neue Zusammenarbeit mit Sylvie Guillem, dann, nach einem weiteren Gruppenstück, mit der Schauspielerin Juliette Binoche.
Sie setzen aber auch Ihre Solo-Arbeit mit neuen Werken fort. Sogar mehr und mehr. Interessanterweise gibt es eine große Nachfrage von zeitgenössischen Festivals – vielleicht wollen die Leute wissen, wo die Basis meiner Arbeit liegt. Ich selbst spüre ein großes Bedürfnis, mich stärker auf mich als Performer einzulassen.
Ihre letzten Stücke sind nicht mehr rein abstrakt, sondern haben ...
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The scene was rather unusual, admittedly, and strange things seem to happen just when you least expect it. I was sceptical about the experience in the first place: a journey through a virtual world. So it was even to my own surprise that after walking out of a round apparatus called BodySpin in Budapest earlier this month, part of a project called “Crash Test...
Stille. Zwölf Tänzer strömen ins Bild, verteilen sich in einem großflächigen, mit blauem Klebeband markierten Quadrat. Dann: Die Tonspur stürmt los, die Interpreten auch. Es beginnt ein endloses Bewegen, man eilt, dreht sich, immer verankert; gestreckte Arme sind Hebel, Körper sind Massen; mit einem Griff werden auf dem Bauch gestrandete Tänzer auf den Rücken...
Zart schreitet Blanche unter ihrem Florentiner Hut am Arm des Arztes entlang der Bühnenrampe aus dem Haus Kowalski, das ihr so vulgär erscheint. Entzweit mit sich selbst: zwischen dem Triumph, von einem feschen Mann fortgeleitet zu werden, und der Ungewissheit, wohin er sie führt. Unstet ihre Augen, fahrig die Hände. Stanley winkt der Verstoßenen eine Spur zu...
