abschied

Zum Tod von Margot Werner, John Percival und Nikita Dolgushin

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john percival

gehört zum «großen Jahrgang», wie ihn Horst Koegler genannt hat. Eine Woche vor seinem deutschen Kollegen geboren, ist er einen Monat später, am 20. Juni gestorben. Percival war ein in jeder Hinsicht großer Kritiker, dem wir nicht nur die bis dato einzige Cranko-Biografie verdanken, sondern auch ein lesenswertes Buch über Nurejew und eins über Diaghilew.

Am 16.

März 1927 in Walthamstow (East London) geboren, lässt sich der 16-Jährige unter dem Eindruck einer Open-Air-Aufführung des Sadler’s Wells Ballet von seinem Berufswunsch nicht mehr abbringen. Seit 1965 hauptamtlich Mitarbeiter der «Times», ist er der Erste, der seine Kritiken namentlich kennzeichnen darf: eine Auszeichnung, mehr als gerechtfertigt. Percival lieferte seine Kritiken unmittelbar nach dem Vorstellungsende pointiert und auf den Punkt genau ab. Nicht nur das immer fundierte Urteil machte ihn zu einer Instanz. Seine Differenziertheit, vor allem sein Enthusiasmus sind legendär.

Siebenmal in der Woche ist er unterwegs und wird seiner Leidenschaft nie überdrüssig. Über alle Eitelkeit erhaben stellt er sich in den Dienst der Sache und ist, obwohl der Ästhetik eines Frederick Ashton ...

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Tanz August 2012
Rubrik: menschen, Seite 46
von Hartmut Regitz, Eva-Elisabeth Fischer

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