Die Akademie des Tanzes
Birgit Keil, die seit 1997 die Akademie des Tanzes (AdT) an der Mannheimer Musikhochschule leitet, sprüht vor Enthusiasmus. «Ich freue mich jeden Tag, dass ich hierher kommen darf». Die ehemalige Starsolistin des Stuttgarter Balletts tut alles, damit in der bereits 1762 als «Académie de Danse» gegründeten Schule eine Atmosphäre herrscht wie einst beim Stuttgarter Ballett.
«John Cranko hatte enormes Vertrauen in uns, und dieses Vertrauen müssen wir heute in die jungen Leute setzen», sagt die Kammertänzerin, die mit 16 Jahren ihren ersten Vertrag und die erste wichtige, für sie geschaffene Solorolle in Crankos «Scènes de ballet» bekommen hatte.
Die nach Paris und St. Petersburg drittälteste Ballettschule der Welt prägt heute eine familiäre Atmosphäre. Unter der Leitung von Birgit Keil hat sich einiges geändert. Kaum eine andere staatliche Ballettakademie in Deutschland verfügt über vergleichbar gute Lehr- und Rahmenbedingungen wie diese Mannheimer Akademie. Erstes und wichtigstes Indiz für den qualitativen Aufschwung, den die Ausbildung genommen hat, ist, dass die meisten Absolventen nach dem dreijährigen Hauptstudium eine Arbeitsstelle finden – Keils Schüler tanzen in den Kompanien ...
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... und andernorts. Je mehr man sich in die Märchenwelt seiner Kindheit vertieft, desto weniger vertraut erscheint sie. Die Erinnerung trügt, und nicht eine einzige Figur verhält sich so, wie wir’s aus Grimms Geschichten kennen. Selbst das Böse, von Masa Kolar kraftvoll verkörpert, ist nicht mehr das, was es war, und verkehrt sich zeitweilig ins Gegenteil....
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