Apropos... Obertöne
Herr Bruns, auf Ihrem Facebook-Profil nennen Sie sich «Benjamin Frodo Bruns». Wie kommt denn das?
Ich bin bekennender Science-Fiction- und Fantasy-Fan. Außerdem sah ich im Bayreuther «Kinder-Parsifal» ja wirklich aus wie Frodo aus dem «Herrn der Ringe» – und Andreas Hörl als Titurel wie Gandalf. Ich habe Tolkiens Trilogie so mit 14, 15 Jahren innerhalb von zehn Tagen gelesen, da war ich gerade mit dem Knabenchor unterwegs.
Auch wenn Sie mit Fagott und Schulmusik liebäugelten: War schon zur Knabenchor-Zeit klar, dass Solo-Gesang Priorität hat?
Vor allem nach dem Stimmbruch kristallisierte sich das heraus. Meine Familie ist eher unmusikalisch, ich schlage total aus der Art. Meine Eltern waren entsetzt: Da studiert schon mal einer aus der Familie, und dann macht er etwas, von dem man gar nicht wusste, dass man es studieren kann! Noch schlimmer war dann, dass ich das Studium nach sechs Semestern abgebrochen habe. Als ich mit 23 von der Hamburger an die Berliner Hochschule wechseln wollte, kam das Bremer Theater und bot mir einen Teilspielzeitvertrag an. Ich ahnte nicht, dass da ein Festvertrag draus wurde ...
Sie werden auch für Rossinis «Stabat Mater» oder seine «Cenerentola» engagiert. ...
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Opernwelt Januar 2016
Rubrik: Magazin, Seite 79
von Markus Thiel
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Am 7. Dezember, dem Namenstag des Stadtpatrons Sant’Ambrogio, eröffnet die Mailänder Scala traditionsgemäß ihre neue Saison. Diesmal wird mit der französischen Nationalheiligen gefeiert –«Giovanna d’Arco», im Klanggewand Verdis. Riccardo Chailly, der neue Musikdirektor, dirigiert.
Franz welser-Möst
Er musste manchen Rückschlag einstecken, kann aber auch...
Ihre erste gemeinsame Arbeit für die Musiktheaterbühne wurde vor 15 Jahren in San Francisco uraufgeführt: «Dead Man Walking». Seitdem sind Jake Heggie und sein Kompagnon Terence McNally ein gefragtes Gespann. An der Dallas Opera meldeten sich der Erfolgskomponist und der Erfolgsdramatiker unlängst mit ihrer jüngsten Errungenschaft zu Wort: «Great Scott». Eine, um...
