Was kommt...
Überall wirft das Wagner-Jahr 2013 seine Schatten voraus. Die neuen «Ring»-Zyklen in Mannheim und München sind inzwischen bei der «Walküre» angelangt. Regie führen Andreas Kriegenburg und Achim Freyer. Ein Aufführungsvergleich.
Lange waren die Salzburger Osterfestspiele ohne die Berliner Philharmoniker undenkbar. Denn die spielten dort das, wozu sie sonst kaum kamen: Oper. Künftig wollen sie das in Baden-Baden tun. Doch vorher gibt es noch eine «Carmen» an der Salzach. Simon Rattle dirigiert.
Magdalena Kozená, seine Frau, singt die Titelpartie.
Bei vielen Tenorpartien im Belcanto-Fach besteht die Schwierigkeit nicht in den Spitzentönen, sondern in der hohen Tessitura insgesamt. Dort wo andere Kollegen schlapp machen, fängt der Spaß für John Osborne gerade an. Und ein sensibel ausgeprägtes Stilbewusstsein hat der amerikanische Sänger außerdem. Ein Gespräch.
Ein ungleiches Paar, gewiss. Aber sie schätzen sich und arbeiten gern zusammen – bislang stets erfolgreich. Nach «Eugen Onegin» (in Salzburg) und «Wozzeck» (an der Berliner Staatsoper) erarbeiten Andrea Breth und Daniel Barenboim nun Alban Bergs «Lulu». Die Premiere im Berliner Schiller Theater wird mit Spannung erwartet.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt April 2012
Rubrik: Service, Seite 72
von
Als Verdi das Attentat auf den schwedischen König Gustav III. aufgriff, hatte er die politische Sprengkraft eines Königsmords auf offener Bühne unterschätzt. Prompt lehnte die Zensur das Werk ab und bestand auf der Entschärfung des Librettos. So musste die Handlung notgedrungen ins nordamerikanische Boston verlegt werden, denn die Ermordung eines Gouverneurs im...
Am Dortmunder Opernhaus hat der neue Intendant Jens-Daniel Herzog kein leichtes Erbe angetreten: Die ohnehin katastrophal schlechte Auslastung stürzte in seiner Vorbereitungszeit, in der das Haus nach Christine Mielitz’ vorzeitigem Abgang ohne Führung war, ins Bodenlose ab. Das Dortmunder Publikum schien das Interesse an seinem Opernhaus gänzlich verloren zu haben....
Herr Helmich, die Stadt Bonn lässt in letzter Zeit keine Gelegenheit aus, um ihr Theater zu beschädigen. Das Haus musste in zehn Jahren vierzehn Millionen Euro einsparen, nun soll der Etat um weitere 3,5 Millionen Euro schrumpfen. Was treibt Sie auf die Kommandobrücke eines sinkenden Schiffs?
Das Bonner Theater wird nicht untergehen. Gewiss: Es gab empfindliche...
