Vorschau und Impressum Opernwelt 12/25

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Erinnerung
Seine Hausgötter waren Strawinsky, Schostakowitsch, Schönberg und Berg. Doch nicht in einem Takt versuchte er sie zu imitieren. Grigori Samuilowitsch Frid hatte sein eigenes Klangideal und -idiom. Auch in Frids Monooper «Das  Tagebuch der Anne Frank» von 1969 wird das deutlich. Nun gelangt dieses wichtige Werk in Greifswald und Bern auf die Bühne. Wir fahren hin

Hommage
Ihr Tod im Alter von nur 35 war ein Schock.

Wie konnte es sein, dass diese glanzvolle und virtuose Stimme plötzlich verstummte? Jodie Devos stand eine große Karriere bevor, sie hatte ihre stupenden Qualitäten zumal im französischen Repertoire längst unter Beweis gestellt. Eine CD-Edition erinnert an sie

Zwiegespräch
Seit ihrem Bayreuth-Debüt 2002 als Freia und Gerhilde hat sie sich einen weithin hallenden Namen als Wagner-Sängerin gemacht. Doch Anja Kampe kann noch weit mehr, sie hat mit großem Erfolg unter anderem auch die Tosca, die Leonore, die Lady Macbeth von Mzensk und die Giorgetta gesungen. Ein Interview

Wiederentdeckung
Ursprünglich wollte er Mathematiker werden. Doch nach seinem Diplom stand für Edison Wassiljewitsch Denisov fest, dass seine Berufung das Komponieren ist. Die Musikwelt hat ihn ...

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Opernwelt Dezember 2025
Rubrik: Impressum, Seite 82
von

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Heilige Familie

Kleinod – dieses aus der Mode gekommene Wort muss für das Opernhaus in Passau erfunden worden sein. Von außen zu erkennen ist dies nicht sofort. Das Haus verbirgt sich hinter einer klassizistischen Fassade, muss über ein langes, eher nüchternes Foyer erwandert werden, das zwei Gebäude miteinander verbindet. Dann aber betritt man von der Rückseite her einen...

Der Seiltänzer

Georges Aperghis beteuerte gern, dass sich in seinen Gedanken beim Komponieren «immer so ein kleines imaginäres Theater» abspiele. So auch bei den Donaueschinger Musiktagen 2025, wo seine «Tell Tales» uraufgeführt wurden, eine Art virtuelles Musiktheater. Eine Viola und sechs Stimmen erzeugen darin eine Geschichte mit den Mitteln polyphoner Klanginterventionen –...

Die Wüste Welt

Yerma», das bedeutet soviel wie «ausgedörrt» und «unfruchtbar». Und es ist gewiss kein Zufall, dass auch die Titelfigur in Federico García Lorcas Drama diesen Namen trägt – eine junge Frau im ländlichen Andalusien, die sich mit Juan, den ihr Vater ausgesucht hat, nur verheiratet hat, weil sie sich in eine Mutterrolle flüchten will. Doch Jahr um Jahr vergeht, ohne...