Auf Sparflamme? Nein, danke
Wie ein Donnerschlag, wenn auch nicht gänzlich unerwartet, kam zur Eröffnung des 7. Mittelmeerfestivals in Valencia die Ankündigung von Zubin Mehta, als Chefdirigent der Oper und als Direktor des Festivals künftig nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Als Grund für seinen Rückzug gab er die anhaltende Unterfinanzierung des Hauses an. Er sehe sich nicht in der Lage, das erreichte hohe Niveau auf dieser Basis weiter zu halten.
Tatsächlich hat der heute 78-Jährige, noch immer drahtige und vitale Maestro in den zurückliegenden neun Jahren seit der Eröffnung des Palau de les Arts mit «Fidelio» im Oktober 2005 vor allem durch Großproduktionen wie den kompletten «Ring», der auch im Fernsehen gezeigt und auf DVD veröffentlicht wurde, dem Theater internationale Reputation verschafft. Das Orchester liebt ihn und offenbar auch das Publikum, das ihn bei jedem seiner Auftritte mit stehenden Ovationen empfing, die am Ende der Vorstellungen geradezu tumultuarische Ausmaße annahmen.
Die Intendantin Helga Schmidt will sich von den ökonomischen Zwängen offenbar nicht unterkriegen lassen. Man werde die fehlenden Subventionen durch höhere Kasseneinnahmen ausgleichen. Dazu freilich sei eine ...
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Opernwelt August 2014
Rubrik: Magazin, Seite 70
von Ekkehard Pluta
An der Welsh National Opera hat David Pountney den von Robert Orledge komplettierten Opern-Torso «La Chute de la maison Usher» von Claude Debussy mit Gordon Gettys «Usher House» zu einer Edgar-Allan-Poe-double bill zusammengespannt. Der Intendant nennt frank und frei den Grund: Weil die aktuelle Premieren-Serie seiner Kompanie – mit «Wagner Dream» von Jonathan...
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1.8. – 5.10 Uhr
7./12.8. – 5.15 Uhr
18.8. – 5.20 Uhr
Maria João Pires spielt
Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2. Orchestre de Paris, Riccardo Chailly. Salle Pleyel, Paris.
3.8. – 18.30 Uhr
8./13.8. – 5.15 Uhr
Schostakowitsch: Violinkonzert Nr. 1.
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Paavo Järvi. Solistin: Viktoria Mullova, Violine.
4./15.8. – 5.10 Uhr
21.8. – 5.20 Uhr
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Exakt 45 sind es. Heißt es. Und dass man Lust und Zeit hat, sie zu zählen, ist symptomatisch. Ein lautloses Spektakel. Riesige grau-metallische Röhren, die in Gruppen auf- und niederfahren, sich neigen bis zur Horizontalen, Blicke freigeben und wieder verstellen, das ist das Meisterstück der Schnürboden-Verwalter im Münchner Nationaltheater und von Bühnenbildner...
