Demis Volpi; Foto: die arge lola

Arbeiten auf Augenhöhe

Schon als Kind faszinierte ihn der Tanz. Seine Ausbildung schloss er an der John Cranko Schule ab. Seit 2013 war Demis Volpi Hauschoreograf des Stuttgarter Balletts. Inzwischen führt der junge Argentinier auch in der Oper Regie

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«Demis Volpi ist ein großartiger Theatermacher und feinfühliger Geschichtenerzähler. Hier, eher als in der Choreografie, sehe ich seine wahre Begabung.» So begründet Reid Anderson, Ballettintendant der Staatstheater Stuttgart, die Nichtverlängerung Ihres Vertrags als Hauschoreograf des Stuttgarter Balletts. Das klingt, als wolle er Sie zur Oper fortloben ...
Man könnte diesen Eindruck gewinnen. Ich sehe meine Arbeit für die Oper und eine mögliche Entwicklung in diese Richtung allerdings nicht als ein Entweder-Oder. Ich kann mehrere Dinge machen.

Ich spreche deutsch, aber das heißt nicht, dass ich deswegen auf Englisch verzichten muss. Es sind einfach unterschiedliche Sprachen, die man im Laufe der Zeit gelernt hat und weiter vertiefen möchte.

Ihr Weg zum Musiktheater war nicht vorgezeichnet ...
Ich bin selbst überrascht, wie sich die Dinge entwickelt haben. Trotzdem ergibt sich in der Rückschau ein Sinn. Ich hätte nicht choreografieren können, wäre ich nicht zuvor Tänzer gewesen. Und die Begegnung mit der Oper schon während der Zeit meiner ersten choreografischen Versuche war ein Grund, warum ich mich entschieden habe, meine Theaterzukunft eher in der Regie und Choreografie zu ...

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Opernwelt Jahrbuch 2017
Rubrik: Bilanz, Seite 132
von Hartmut Regitz

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