Syrien-Projekt „A Cinema for Rojava“

Planung eines Kinos als Semesterarbeit an der Beuth Hochschule

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Der Krieg in Syrien wird immer grausamer, das Leben der Menschen zunehmend hoffnungsloser. Ein kleiner Lichtblick für die Einwohner von Amudê ist ein internationales Kinoprojekt. Dafür haben zwei Master-Jahrgänge für Veranstaltungstechnik an der Beuth Hochschule in Berlin verschiedene Entwürfe erarbeitet.

Bis zum heutigen Tag ist der Kinobrand in der Stadt Amudê eine offene Wunde im kollektiven Gedächtnis der kurdischen Menschen im Norden Syriens: Am 13.

 November 1960 starben mindestens 285 Kinder zwischen 8 und 14 Jahren, als das einzige Kino Nordsyriens niederbrannte. Das Kino hatte 200 Sitzplätze, doch als das Feuer ausbrach, waren etwa 400 Kinder im Inneren. Der Grund für das Feuer war der Filmprojektor, der in Flammen aufging, nachdem er durch so viele Vorstellungen heiß gelaufen war. Die Flammen griffen von den Celluloid-Rollen sofort auf das aus Holz, Stroh und Lehm gebaute Dach über und breiteten sich blitzschnell entlang der mit Stoff bedeckten Wände aus. Die Kinder gerieten in Panik und versuchten zu entkommen, doch das Kino hatte nur zwei schmale Türen, die sich nach innen öffneten. Ein Einwohner von Amudê, der zufällig vorbeikam, konnte 30 Kinder vor dem Feuer retten, ...

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BTR Ausgabe 2 2018
Rubrik: Beruf: Bildung, Seite 112
von Bri Newesely

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