Sommerszene Salzburg bringt Ironie ins Spiel

Der Choreograf Pere Faura und sein parodistischer Blick auf Ikonen des Tanzes

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Salzburg ist bekannt als Geburtsort Mozarts und als Festspielstadt. Es gibt aber auch eine vitale Alternativ-Kultur: Der unabhängige Kulturverein SZENE Salzburg veranstaltet ein internationales Tanz- und Theaterfestival, agiert als internationaler Produzent und bietet Residenzen für in- und ausländische Künstler. In diesem Jahr fand der Tänzer Pere Faura mit „No Dance, No Paradise“, dessen Bühnenbild aus Licht und Videoprojektionen besonders faszinierte, viel internationale Beachtung.

Die Bilanz der Sommerszene Salzburg 2017 (20. Juni bis 1. Juli) wertete die Intendantin Angela Glechner positiv: „Auch heuer versetzte die Sommerszene die Stadt in Schwingungen. Besonders wichtig war es mir in diesem Jahr, maßgebliche choreografische Positionen einzuladen, die sich explizit mit Musik auseinandersetzen“, betonte sie. Eines dieser Projekte bekam besonders viel internationale Beachtung: Pere Fauras Tanzperformance „No Dance, No Paradise“ im Saal der zusätzlichen Spielstätte ARGEkultur im Areal des Uniparks Nonntal.

Was versteht man unter „tanzen“? Aus Lautsprechern gibt es Erklärungen aus dem Wörterbuch und zahlreiche Assoziationen. Der Tänzer Pere Faura steht im weißen Licht, von ...

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BTR Ausgabe 4 2017
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 18
von Eva Maria Fischer

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