Nachgefragt: Johannes Heinrich
BTR: Herr Heinrich, wie sind Sie zum Bühnenservice Berlin gekommen?
Johannes Heinrich: Während meines Produktdesign-Studiums musste ich feststellen, dass am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig war. Ich brauchte einen Nebenjob. Ein Freund, den ich aus meiner Ausbildung zum Metallgestalter (früher Kunstschmied) kannte, arbeitete bereits beim Bühnenservice. Auf seinen Rat hin bewarb ich mich als Werksstudent und wurde eingestellt. Ich war dann fast fünf Jahre lang Werksstudent.
Nach meinem Studium war ich bei einer Firma tätig, die Ausstellungsexponate für Museen und Messen konzipierte und herstellte. Durch Corona geriet diese leider in Schieflage und da es generell um die kreative Branche zu der Zeit nicht gut bestellt war, beschloss ich, mich wieder beim Bühnenservice zu bewerben. Ich wusste ja bereits, dass die Arbeit dort interessant und anspruchsvoll sein konnte. Das war vor gut zwei Jahren und meine Arbeit macht mir immer noch Spaß.
Wie sieht für Sie ein typischer Arbeitstag aus?
Die meisten meiner Arbeitstage laufen recht routiniert ab. Ich bekomme die Zeichnung eines Bauteils, das ein oder mehrmals hergestellt werden soll. Das können Gitterträger oder ...
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BTR 3 2024
Rubrik: Beruf und Bildung, Seite 79
von Julia Röseler
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