Eine Punktwolke für virtuelle Welten
Laserscanner eignen sich nicht nur für Vermessungsarbeiten, sondern erfassen auch komplexe Architekturen und Objekte in 3D. Die gescannten Daten lassen sich auf verschiedene Arten weiterverarbeiten und -verwenden: ob als Grundrisse und Schnitte, für den Export in CAD-Programme, für fotorealistische und 3D-Visualisierungen sowie für virtuelle Räume und 3D-Druck. Ein Besuch im Atelier von Steffen Sommer, der intensiv mit dieser Digitaltechnik arbeitet.
Hoch zum Dach geht der Flug um das Stuttgarter Opernhaus, dann herunter entlang der Fassade, durch Türen, Wand und Regie weiter in den Zuschauerraum – vorbei an Rängen und Parkett. Von der Bühne fällt der Blick nach oben in den Bühnenturm, dann taucht man ein in die Untermaschinerie, hier Details von Raum und Technik. Der Blick zoomt aus dem Gebäude, alle Raumflächen lösen sich auf zu einem farbigen, filigranen Architektur-Konstrukt, zu einer 3D-Zeichnung von Zuschauerraum und Bühnenhaus.
Dreieinhalb Minuten dauert dieses Video auf der Website der Oper Stuttgart, das komplett aus gescannten Daten entstanden ist. Steffen Sommer, Grafikdesigner und Filmemacher, beschäftigt sich seit etwa zweieinhalb Jahren mit dem Scannen von ...
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BTR Sonderband 2018
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 52
von Iris Abel
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