„Eine Generation ist futsch!“

Zwei Lichtgestalter zur Situation der Beleuchtung in deutschen Opernhäusern

Sie sind Abteilungschefs in ihren Häusern und arbeiten parallel freiberuflich: Olaf Freese an der Staatsoper Berlin und Reinhard Traub am Staatstheater Stuttgart. Kollegen, Konkurrenten – und seit 30 Jahren Freunde. Traub hat die neue „Zauberflöte“ an der Staatsoper Unter den Linden geleuchtet als Gast. Seltene Gelegenheit für ein Gespräch mit zwei international erfahrenen Lichtdesignern über kurze Probezeiten, Defizite in der Ausbildung, aber auch die Freude an der Lichtkunst selbst.

Zu Besuch in der Staatsoper Unter den Linden im Februar – Reinhard Traub ist zu den Endproben für die neue „Zauberflöte“ von Mozart angereist, die der Regisseur Yuval Sharon inszeniert (Musikalische Leitung: Alondra de la Parra). Olaf Freese ist zeitgleich mit Proben zu „Babylon“ von Jörg Widmann beschäftigt, einer Uraufführung, die auch Elemente der „Zauberflöte“ aufnimmt (Regie: Andreas Kriegenburg, Musikalische Leitung: Christopher Ward). Zwischen beider Proben finden wir mühsam Zeit für ein Gespräch, viel Stoff für wenig Zeit.

BTR: Herr Freese, Herr Traub, Sie beide hatten mich kontaktiert mit dem Anliegen, die fehlende Ausbildung für Lichtdesign in Deutschland zum Thema machen zu wollen. Warum ...

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BTR Ausgabe 2 2019
Rubrik: Thema: Licht & Ton, Seite 18
von Karin Winkelsesser