Bühnentechnik für einen Dom

Für Sanierungsarbeiten am 50 Meter hohen Südwest-Turm des Doms zu Meißen plante das Ingenieurbüro DTP Theaterbühnentechnik GmbH eine fast unsichtbare Hebeanlage

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Der Dom zu Meißen befindet sich zentral auf dem Domplatz des Burgbergs Meißen und thront mit seiner Turmanlage weit sichtbar über der Altstadt. Das Sandsteingebäude mit Langhaus und den untersten Geschossen der Westtürme wurde um 1400 vollendet. Das dritte Turmgeschoss der Westturmanlage folgte in den 1470er-Jahren; der Ausbau der Westtürme von 1904 bis 1908 geht auf Pläne des Karlsruher Architekten Carl Schäfer zurück.

Die Korrosion des damals im Sandstein reichlich eingesetzten Stahls führte in den vergangenen 100 Jahren immer stärker zu Beschädigungen.

Daher müssen immer häufiger die schadhaften Sandsteinquader insbesondere im Bereich der Fassade der Türme ausgetauscht werden. Für Sanierungsarbeiten an der Fassade des Doms ist eine Zugvorrichtung erforderlich, um schwere Sandsteinblöcke zu transportieren und so aufwendige Gerüstbauten zu vermeiden. Aus diesem Grund fragte im Jahr 2022 der Hochstift Meißen, Sachsens älteste Institution (gegründet 968) das Ingenieurbüro DTP Theaterbühnentechnik GmbH an, ob es eine solche Zugvorrichtung für die Meißner Domtürme planen könnte. Der zuständige Architekt war über Referenzprojekte auf DTP aufmerksam geworden und verglich die geforderte ...

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BTR Sonderband 2026
Rubrik: Markt/Innovationen, Seite 86
von Matthias Seipel

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