Von der Tagung zum Markenzeichen
Die Geschichte der JTSE (Journées Techniques du Spectacle et de l’Evénement) ist für die Branche sowohl in Frankreich als auch im europäischen Rahmen ungewöhnlich. Von Anfang an hat die Messe mit begleitendem Kongressprogramm sich ausschließlich der Veranstaltungstechnik für Live-Veranstaltungen gewidmet. Mit diesem klaren Profil hat sie sich im Laufe der Jahre zu einem beliebten Treffpunkt der Branche entwickelt. Die Idee entstand Anfang der 1990er-Jahre.
Michel Gladyrewsky, Herausgeber der französischen Fachzeitschrift „Actualités de la Scénographie“ und Inhaber des Fachbuchverlags AS, suchte nach einer Möglichkeit, den französischen Veranstaltungstechnikern eine Art Heimat für den regelmäßigen Austausch zu bieten.
In Frankreich gab es keinen der DTHG vergleichbaren Verband, der Tagungen hätte organisieren können. So machte sich Gladyrewsky mit Kollegen auf den Weg, einen praktikablen Weg zu erarbeiten. Die ersten JTSE in Nantes wurden von der französischen Industrie- und Handelskammer unterstützt, aber schon bald konnte die Veranstaltung auf eigenen Beinen stehen. Bei den ersten JTSE stellten 45 (französische) Firmen aus und 780 Besucher kamen. Die 20. JTSE nun zählten ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
BTR Ausgabe 1 2017
Rubrik: Themen: Messen und Tagungen, Seite 68
von Karin Winkelsesser
Der Umgang mit Funktionsweise und Platzierung der Notauslösetableaus ist besonders schwierig, da außer den Architekten unterschiedliche Fachplaner und Gutachter in die Entscheidungen eingebunden sind.
Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf einzelne Paragrafen der Versammlungsstättenverordnung:
§ 16 Rauchableitung;
§ 23 Schutzvorhang;
§ 24 Feuerlösch- und...
Im vergangenen Jahr hieß das Messe-Motto „Times are changing“: Die praktischen Veränderungen kamen bei vielen Ausstellern sehr gut an. Die neuen, modernen Hallen und eine geänderte Tagesfolge (Dienstag bis Freitag) haben sich bewährt und ernteten viel Zuspruch. Lediglich die verlängerten Öffnungszeiten bis 19 Uhr wurden als wenig praktisch empfunden und werden in...
Klein, aber fein, scheinbar einfach und doch verwirrend: Philippe Saire entwickelt in Lausanne eine Serie von Stücken, die mit ausgefeilter Beleuchtung das Auge des Zuschauers verwirren. Der Szenograf und Choreograf spielt gerne mit der Perspektive, um unsere gewohnten Wahrnehmungsmuster infrage zu stellen. Seine Bilder sind instabil und dennoch hochpräzise. Mit...
