Von der analogen in die digitale Welt
Das Theater Basel, größtes Dreispartenhaus der Schweiz, ist mit seinem vielfältigen Angebot aus Oper, Tanz und Schauspiel sowie dem Kinder- und Jugendprogramm ein wichtiger Kulturstandort und -produzent im Dreiländereck Schweiz, Deutschland und Frankreich. Der markante Bau mit diversen Ebenen und weit geschwungenem Dach wurde 1975 eröffnet (erbaut 1969 bis 1975 von Felix Schwarz, Rolf Gutmann und Frank Gloor). Der Gebäudekomplex, Theater und Werkstattbau mit unterirdischem Malsaal wird flankiert von der Elisabethenkirche und der Basler Kunsthalle.
Auf den drei Bühnen des Theaters (Große Bühne mit 870 Plätzen, Kleine Bühne mit 307 Plätzen und Schauspielhaus mit 456 Plätzen) werden pro Saison rund 600 Vorstellungen bei über 40 Neuproduktionen gezeigt. Vor, auf und hinter den Bühnen sind ca. 400 Mitarbeitende beschäftigt. Das 2002 eröffnete Schauspielhaus liegt wenige Meter entfernt, auf der anderen Straßenseite des Klosterbergs. Die vergangenen neun Jahre waren am Theater Basel von umfangreichen Bau- und Sanierungsarbeiten gekennzeichnet. Wohl kaum ein Gebäudeteil blieb davon unberührt: Die Bühnentechnik beider Bühnen und vom Zuschauerraum im Großen Haus wurden ebenso wie sämtliche ...
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BTR 2 2023
Rubrik: Bau und Betrieb, Seite 60
von Iris Abel
Stellen Sie sich vor, Sie laufen durch Ihre Stadt und plötzlich ist alles anders. Aber was hat sich verändert? Die Gebäude und die gewohnten Hintergrundgeräusche sind die gleichen geblieben, nur das Licht in dieser Nacht ist ein anderes. Langsam wird klar, es ist die Kraft der Verwandlung, durch Licht und durch Kunst im öffentlichen Raum. Licht im Dunkeln...
Theater unterwegs
Anfang November wurde die Bühne im Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz wegen einer Fehlauslösung an der Brandmeldeanlage geflutet. Noch ist das Haus nicht wieder bespielbar, das Ensemble muss diverse Ersatzspielorte nutzen, u. a. das ehemalige Kaufhaus der Stadt, ein Jugendstilbau. Inzwischen hat die Produktion für ein besonderes Großprojekt, auch...
Gunther Matejka: Andi, Sie haben das Beschallungssystem im Z-Bau installiert. Es dürfte eine umfassende Aufgabe gewesen sein.
Andi Zeh: Ja, absolut, das war ein großes Projekt – auch wenn es in zwei Schritten realisiert wurde. Zunächst installierten wir 2017 nur die Beschallungsanlage in der „Galerie“ und im „Roten Salon“. Zwei Jahre später kam dann noch der...
