„Sie hatten ein Licht in sich“

Lichtdesigner Alessandro Carletti musste zum „Messias“ im Hangar in Berlin-Tempelhof (BTR 6/2024) eine Planung für den Innenraum auch mit Beleuchtungspositionen im Außenbereich entwickeln. Daraus entstanden zwei unterschiedliche Ansätze – eine kraftvolle, spirituelle und eine erzählerische, emotionale Dynamik

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Die Lichtplanung für den „Messias“ im Hangar begann etwa ein Jahr vor der Premiere. Lichtdesigner Alessandro Carletti traf sich für die Planung mit Anja Lawrenz, der Technischen Leiterin der Außenspielstätte (BTR 6/2024), und mit Bühnenbildner Paolo Fantini. Eine lange Reise in Bezug auf Budget- und Produktionsfragen begann, erinnert er sich. Konkret für sein Lichtdesign war das Arbeiten mit dem 3D-Viewer hilfreich, so konnte der Designer viele Probleme vorhersehen, die im Raum unweigerlich aufgetreten wären.

Ein grundlegendes Detail habe die Auswahl aller verwendeten lichttechnischen Elemente beeinflusst, erzählt Carletti. Da es in der „Amen“-Szene am Schluss über einem großen Teil der Bühnenfläche regnen sollte, mussten alle an der Hallendecke verwendeten Leuchten über die Schutzklasse IP65 verfügen.

Zwei Lichtdynamiken
Das Beleuchtungskonzept umfasste für die Inszenierung nicht nur den Innen-, sondern auch den Außenbereich vor dem Hangar. In der Hallenwand zum Tempelhofer Feld, die die Bühnenrückwand bildete, gibt es mehr als 30 hohe Glasfenster nach außen. Carletti kreierte dafür zwei Lichtdynamiken – eine äußerst kraftvolle, mit eher spirituellem Charakter und mit der ...

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BTR Ausgabe 1 2025
Rubrik: Licht, Ton, Produktionen, Seite 37
von Iris Abel

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